DIE 1. DONAUSCHWÄBISCHE FRAU- ENKONFERENZ – WENN GESCHICH- TEN ZU BRÜCKEN WERDEN
Von Veronika German
Es gibt Veranstaltungen, die mehr sind als ein Programmpunkt im Kalender. Die 1. Donauschwäbische Frauenkonferenz war genau so ein Moment: eine Begegnung von Frauen, Generationen, Erinnerungen und Visionen. Ein Raum, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander gesprochen haben!
Initiiert und organisiert wurde die Konferenz von Veronika German( Gründerin von WegZeichen) und Sabine Geller( vom Magazin danube connects) – zwei Frauen, die nicht nur eine Veranstaltung schaffen wollten, sondern eine Bewegung, die sich durch Begegnung, Sichtbarkeit und Verbindung auszeichnet.
Beide Visionärinnen verbindet die Überzeugung, dass die Geschichte der donauschwäbischen Frauen bewahrt, erzählt und weitergetragen werden muss. Denn hinter vielen Familiengeschichten stehen Frauen, die Generationen geprägt haben: mit Mut, Hingabe, Stärke und der Fähigkeit, trotz Verlust, Vertreibung und Neubeginn Hoffnung weiterzugeben.
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Aus dieser gemeinsamen Vision entstand die Idee einer internationalen Frauenkonferenz. Sie bringt die Frauen mit donauschwäbischen Wurzeln aus verschiedenen Ländern Europas zusammen. Ziel war es, Räume zu schaffen, in denen Sprache, Kultur, Erinnerung und moderne weibliche Perspektiven miteinander verbunden werden. Die Konferenz zeigte eindrucksvoll, wie aktuell dieses Thema heute noch ist. Denn es ging nicht nur um Vergangenheit, sondern auch um die Frage:
Wie können wir als Frauen heute Gemeinschaft neu leben?
In Vorträgen, persönlichen Gesprächen, Interviews und Begegnungen entstand etwas, das viele Teilnehmerinnen tief berührte: das Gefühl, verstanden zu werden, ohne sich erklären zu müssen.
Besonders bewegend war der generationsübergreifende Austausch. Ältere Frauen erzählten von Vertreibung, Neubeginn und dem Verlust der Heimat. Jüngere Teilnehmerinnen sprachen über Identität, Mehrsprachigkeit, moderne Frauenrollen und die Herausforderung, Tradition und Gegenwart miteinander zu verbinden.
Gerade dieser Dialog zwischen den Generationen war ein zentrales Anliegen von Veronika German und Sabine Geller. Beide sehen in den Geschichten der Frauen nicht nur Erinnerungen an die Vergangenheit, sondern auch wertvolle Orientierung für die Zukunft Europas.
Die Atmosphäre der Veranstaltung war geprägt