arbeit in der Zusammenarbeit mit den jenseits der Grenze lebenden Madjaren hin.
Im Sinne dieser Zielsetzung trat die Vollversammlung am 25. April im Heimatmuseum Wudersch / Budaörs zusammen- unter der Leitung von Dr.-Ing. Georg Kramm als Vorsitzender und Prof. em. Dr. Nelu Bradean-Ebinger als Programmleiter. Zu Beginn der Sitzung entschieden die Vorstandsmitglieder und die anwesenden Teilnehmer über die Struktur der Jakob Bleyer Gemeinschaft sowie über personelle Angelegenheiten. Dr. Kramm wird weiterhin das Amt des Vorsitzenden des Vereins bekleiden, doch zur Unterstützung seiner Arbeit übernimmt Vorstandsmitglied Stefan Pleyer künftig das neu eingeführte Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Auch in der Zusammensetzung des Vorstands gab es Veränderungen: Patrik Schwarcz- Kiefer legte aufgrund seiner Verpflichtungen in anderen Bereichen sein Amt als Vorstand nieder, wird jedoch weiterhin begeistert an der Arbeit des Vereins mitwirken – vor allem auf den Feldern Finanzen, Fördermittelverwaltung sowie Betreuung der sozialen Medien. An die Stelle von Herrn Schwarcz-Kiefer trat Dr. Beate Márkus- die bekannte ungarndeutsche Historikerin und Dozentin an der Universität Fünfkirchen- in den Vorstand ein. In einem kurzen Wortbeitrag nach ihrer Amtseinführung betonte sie, dass die Übernahme einer Brückenfunktion zwischen dem wissenschaftlichen Leben der Ungarndeutschen und den Mutterländern sowie die Sicherung der Zukunft des Akademikertums und der Intelligenz der deutschen Nationalität eine herausragende Priorität darstellen.
Dr. Kramm präsentierte dem Publikum auch einen detaillierten Finanzbericht, nach dem der Verein dank der letzten Bewerbungen und den Spenden auf festen, sicheren finanziellen Beinen steht. Nichtsdestotrotz müssen diese Mittel auch in der Zukunft zur Sicherstellung eines reibungslosen Betriebs gewährleistet werden.
Im nächsten Abschnitt der Veranstaltung präsentierte Patrik Schwarcz-Kiefer einen Überblick über das von der Jakob Bleyer Gemeinschaft Erreichte im Jahr 2024. In der vorangegangenen Periode manifestierte sich die Marschrichtung
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vor allem in der Weiterentwicklung unserer sozialen Medienplattformen: Das Sonntagsblatt sowie die Heimseite der JBG erhielten ein umfangreich modernisiertes Erscheinungsbild. Darüber hinaus konnten sich unsere Brandmarken auch auf Instagram etablieren und unser You-Tube- Kanal wurde um weitere Inhalte ergänzt. Schwarcz-Kiefer betonte: Auch außerhalb der Online-Sphäre seien die Mitglieder der Bleyer Gemeinschaft nicht untätig geblieben, denn neben den üblichen Jahresprogrammen wurde auch eine Historikertagung organisiert.
Anschließend ergriff Vizevorsitzender Stefan Pleyer das Wort, der über die allgemeine Mission der Jakob Bleyer Gemeinschaft sowie über die Pläne für das Jahr 2025 berichtete. Pleyer drückte seine Freude und Hoffnung darüber aus, dass auch die jüngere Generation immer mehr Mitgestaltungsrechte im Leben der Gemeinschaft erhalte. Dies müsse jedoch durch eine umfassende Rekrutierungskampagne ergänzt werden, um eine proaktive Mitgliedschaft für die JBG zu gewinnen. Zu denken ist dabei insbesondere an die Angehörigen des ungarndeutschen Akademikertums, an die bürgerliche Intelligenz sowie an die ungarndeutschen Lokalpolitiker, die auf kommunaler Ebene eine bedeutende Rolle spielen. Dies spiegele sich auch in der bei der Vollversammlung festgestellten zentralen Mission der JBG wider: ein Sammelhort des ungarndeutschen, bewusst zweisprachigen( deutsch-ungarisch). auf christlich-wertkonservativen Fundamenten stehenden Akademikertums und der bürgerlichen Intelligenz zu werden.
Es wurden aber auch die konkreten Ziele für 2025 vorgestellt: Die Initiative „ Nationalitäten-Akademie” sehe die Verwirklichung des Edmund-Steinacker- Stipendiumsprogramms( Programmleiter P. Schwarcz- Kiefer), einer interdisziplinären Doktorandenkonferenz( gemeinsam mit der LdU) und der Herausgabe eines geschichtswissenschaftlichen Studienbandes vor. Abseits davon lege man einen weiteren Schwerpunkt auch auf die auswärtigen Beziehungen und das internationale Netzwerk des Vereins. Dies stehe vor allem in der Relation der Karpatendeutschen, der Rumäniendeutschen, der Donau-