Donauschwäbische Forschungs- und Lehrerblätter ( DSFLbl .),
679
Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Donauschwäbischer Lehrer e . V ., Erscheinungsweise : vierteljährlich , Jahresbezugspreis : 40 , - DM , Bestellanschrift : ADL e . V ., Postfach 1810 , D-63888 Miltenberg . 42 . Jahrgang - Heft 3 , Folge 167 , München 1996
Dr . Gerhardt Hochstrasser legt Unterlagen über die erfolgreiche Tätigkeit des Banater Deutschen Kulturvereins bis ins Jahr 1931 vor . Die bilinguische Gegenüberstellung Lenau lateinisch wird von Dr . Anton Tafferner mit den Gedichten Herbstlied und Herbstgefühl fortgesetzt . Außerdem würdigt Dr . Tafferner den Zeitzeugen Kaspar Hügel , Oberschulrat i . R ., Lochau / Vorarlberg , zum 90 . Geburtstag .
Der Kultur- und Erwachsenenbildungsverein “ Deutsche Vortragsreihe Reschitza ” wird im pädagogischen Teil der Zeitschrift vorgestellt . Ein Aufruf der Jakob Bleyer Gemeinschaft in Budapest schließt sich an . Buchbesprechungen von Dr . Tafferner und verbandsinterne Mitteilungen von Mathias Weifert folgen .
Insgesamt fünt Kurzbeiträge beschäftigen sich mit der gegenwärtigen Lage der Donauschwaben in Jugoslawien und Kroatien . Am Schluß des Heftes stellt noch Josef Volkmar Senz die Bemühungen der donauschwäbischen Lehrerschaft dar .
42 . Jahrgang - Heft 4 , Folge 158 , München 1996
Dr . Anton Tafferner beschäftigt sich mit der dreihundertjährigen donauschwäbischen Siedlung Dunaharaszti / Schwabendorf im Pester Flachland . “ Kwiezetl ” aus Moor im Schildgebirge wird von Dr . Ladislaus Lukács vorgestellt . Franz Glöckner behandelt schließlich die Mundart von Sekitsch im Batscherland .
Drei bewährten Pädagogen wird zum Geburtstag gratuliert : Dr . Ingomar Senz zum 60 ., Valerie Schmidt zum 75 . und Friedrich Binder zum 80 . Die neue Deutsche Schule “ St . anna ” in Esseg ( Slawonien ) steht im Mittelpunkt des pädagogischen Teils des Heftes . Buchbesprechungen von Dr . Tafferner schließen sich an .
Mathias Weifert berichtet von der Arbeitsausschußsitzung des Lehrerverbandes . Im Anshluß an seine verbandsinternen Mitteilungen werden die neuesten Aussiedlerzahlen bekanntgegeben . Eine Darstellung der Aufgaben und Ziele des Lehrerverbandes rundet das abwechslungsreiche Heft ab .
43 . Jahrgang - Heft 1 , Folge 169 , München 1997
Der Banater Großindustrielle und Nationalbankgouverneur Georg Weifert wird von Mathias Weifert zum 60 . Todestag gewürdigt . Therese Streicher erinnert sich an die von ihm erbaute Sankt-Anna-Kirche in Pantschowa . Die Chronik des “ Pester Lloyd ”, einer 1854 gegründeten und 1994 wiedergegründeten deutschsprachigen Wochenzeitung in Ungarn , wird von Gotthard B . Schicker dargelegt .
Nach der Vorstellung des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa in Wien und dem Kurzbeitrag von Josef Koch über die Deutsche Pädagogische Lehranstalt in Temeschburg setzt Dr . Anton Tafferner die bilinguische Gegenüberstellung Lenau lateinisch mit dem Gedicht “ An mein Vaterland ” fort . Von ihm wird auch der ADL-Ehrenvorsitzende , Landesschulrat a . D . Josef Volkmar Senz , zum 85 . Geburtstag beglückwünscht .
Die bessere Lesbarkeit der deutschen im Vergleich zur lateinischen Schrift wird von Heinrich Heeger nachgewiesen . Buchbesprechungen von Dr . Gerhardt Hochstrasser , Interna und Varia von Mathias Weifert folgen . Die Aufgaben der 1977 gegründeten Donauschwäbischen Lehrerstiftung werden am Schluß des Heftes beschrieben .
43 . Jahrgang - Heft 2 , Folge 170 , München 1997
Mathias Weifert berichtet über die Veranstaltungen des Lehrerverbandes von 1947 bis 1997 . Mit den Gassen- und Straßennamen in den donauschwäbischen Siedlungsgebieten beschäftigt sich Dr . Ernst Hauler aus Sathmar zum 80 . und Josef Franz Klepp aus dem Komitat Arad zum 60 . Geburtstag .
Auf dem Weg zum Weltfrieden heißt der pädagogische Beitrag von Michael Waldner , aus dessen Feder auch das Gedicht “ Aus der Pußta ” stammt . Buchbesprechungen und verbandsinterne Mitteilungen von Mathias Weifert folgen . Anschließend wird das sich im Aufbau befindliche Donauschwäbische Zentralmuseum in Ulm vorgestellt , außerdem zum 16 . Kongreß der World Federation of Humanists nach Budapest eingeladen .
Wolfgang Gleich hält Rückschau auf 45 Jahre Wochenzeitung “ Der Donauschwabe ”, Aalen . Die Verbandszeitschrift wird im Wandel der Zeit von Mathias Weifert dargestellt . Eine donauschwäbische Wapppentafel mit Städten und Gemeinden befindet sich am Ende des Heftes .
ADL
Deutscher Kalender 1997
Viele unserer Landsleute haben den Kalender gekauft , denn ein Kalender gehört eben ins Haus . Warum soll es dann nicht “ unser ” Kalender sein !?
Viele Landsleute haben den Kalender nicht gekauft , weil “ wir ihn eh nicht lesen können und von uns auch kein Bild drin ist ”. Charakteristische Argumente . Die meisten Kalenderleser halten auch den diesjährigen Kalender für gut und meinen , am Kalender hat sich eben nichts geändert . Egal , ob 1960 oder 1990 oder eben 1997 , alle Kalender-Ausgaben sehen sich ähnlich in Format , Ausführung und Inhalt .
Nur wenige merken , daß Redakteur und Herausgeber des Kalenders sich geändert haben . Hierbei gehe es aber ja nur um Namen .
Vereinzelt gibt es Leser , die trotz aller Ähnlichkeiten auch schwerwiegende Unterschiede zwischen den Kalendern von früher und heute wahrnehmen . Früher - vor noch wenigen Jahren - gab es auch kritische Formulierungen , die einleitenden Artikel und andere Beiträge enthielten Forderungen und Vorschläge . Heute können wir den Zeilen überwiegend Lob und Zufriedenheit entnehmen . Es scheint alles in bester Ordnung zu sein . Und dafür sollen wir uns dankbar äußern .
Daß viele den ( deutschen ) Kalender nicht lesen können , daß die Ungarndeutschen nur die Bilder verstehen !?
Ja , “ wir leben doch in einer anderen Zeit . Man darf doch nicht mit früher vergleichen ! Warum rückwärts schauen ?” Kohl
( Deutscher Kalender 1997 - Jahrbuch der Ungarndeutschen , 320 Seiten , Preis HUF 280 , - Auflage 10.000 Herausgeber : LDU , Budapest , Lorenz Kerner , Vorsitzender Verantwortlicher Redakteur : Johann Schuth )
Jsxmntagsiblatt 17