Hausarbeit - Franchising - Deckblatt by Mark Etting | 页面 5

Bruhn und Meffert verstehen unter einem Image:„…die aggregierte und subjektive Form sämtlicher Einstellungen eines Kunden zu einem Dienstleistungsanbieter…. Das Image stellt einen wesentlichen Indikator für die Qualitätsbeurteilung einer Dienstleistung dar und trägt zur Reduktion des empfundenen Kaufrisikos bei.“7 2.3 Image-Transfer Der Begriff des Imagetransfers wurde in Deutschland zum ersten Mal von Gutjahr im Jahre 1972 verwendet: „Entscheidungskonflikte des Verbrauchers können auch dadurch gelöst werden, dass Image-Vorstellungen von einem Produkt auf das andere übertragen werden. […] Eine Übertragung von Image-Vorstellungen - Image-Transfer - findet auch zwischen völlig verschiedenen Produktbereichen statt.“8 15 Jahre nach Gutjahrs Veröffentlichung definierten Mayer und Mayer den Begriff Imagetransfer wie folgt: „Der Begriff Imagetransfer kennzeichnet die wechselseitige Übertragung und Verstärkung von Assoziationen zwischen Produkten unterschiedlicher Kategorien. Jedes Produkt ist von zwei Assoziationskreisen umgeben, die durch Imagetransfer auf andere Produkte übertragen werden können.“9 Der erste Assoziationskreis, der von der kognitiven Psychologie als denotativ bezeichnet wird, dreht sich um die objektiv nachvollziehbaren Eigenschaften und die technische Beschaffenheit des Produktes. Bei dem zweiten Assoziationskreis handelt es sich um den konnotativen Kreis. Dieser umreißt das emotionale Erlebnisumfeld, die Vorstellungen und Phantasien, die der Gedanke an ein bestimmtes Produkt auslöst.10 Meffert weißt allerdings darauf hin, dass in einigen Untersuchungen zum Imagetransfer, das Image ausschließlich als "Konnotationssystem" definiert wird. Meffert schließt somit denotative Produkteigenschaften explizit aus. Diese Definition ist auf der Annahme begründet, dass ein Markenimage objektiv nur lose mit den technischen bzw. sachhaltigen Eigenschaften verbunden ist.11 7 Meffert, H.; Bruhn, M., 2006, S. 210 Gutjahr, G., 1972. S. 84 9 Mayer, A.; Mayer, R., 1987, S. 26 10 Vgl.: Mayer, A.; Mayer, R., 1987, S. 26 11 Vgl.: Meffert, H., 1999, S. 122 8 3