Hausarbeit - Franchising - Deckblatt by Mark Etting | Page 12

4.2.3 Sponsoring Hermmans defeniert Sponsoring als „ ... die Zuwendung von Finanz-, Sach- und/oder Dienstleistungen von einem Unternehmen, dem Sponsor, an eine Einzelperson, eine Gruppe von Personen oder eine Organisation bzw. Institution aus dem gesellschaftlichen Umfeld des Unternehmens, dem Gesponserten, gegen die Gewährung von Rechten zur kommunikativen Nutzung von Personen bzw. Organisationen und/oder Aktivitäten des Gesponserten auf der Basis einer vertraglichen Vereinbarung“27 Mit dem Begriff des Sponsoring sind in erster Linie große Sportveranstaltungen wie Weltmeisterschaften oder die Olympiade verbunden. Sponsoring gibt es aber auch in zahlreichen anderen Bereichen. Es gibt Kultursponsoring, Sportsponsoring, Umwelt- bzw. Ökosponsoring, Wissenschaftssponsoring, Sozialsponsoring u.v.m.28 Neben der Steigerung der Sympathie und des Bekanntheitsgrades ist es ein wesentliches Ziel ein einzigartiges Image aufzubauen. Ein Sponsor versucht, Imagemerkmale des Sponsornehmers auf seinen Auftritt zu übertragen. Nahezu alle Unternehmen unterstützen den Sponsornehmer finanziell, häufig aber auch zusätzlich mit nicht-monetären Leistungen wie beispielsweise mit Gratisware.29 4.3 Produktaufladung durch einen unabhängigen Transfer Der Begriff „unabhängig“ soll hier als etwas verstanden werden, was bereits als Image besteht und auf ein Produkt übertragen werden kann. Ein bestehendes, unabhängiges Image kann zum Beispiel das eines Testimonials, einer bekannten Sportart oder das eines Landes sein.30 Auch kann hier eine SEO Website oder Agentur für Suchmaschinenoptimierung als Testimonial infrage kommen. Für den Transfer eines unabhängigen Images bieten sich nach Meyer und Meyer grundsätzlich zwei Möglichkeiten an. Zum einen die Herstellung eines assoziativen Zusammenhangs über einen gemeinsamen Auftritt des Produktes und des Imageträgers in der 27 Hermanns, A, 1997, S. 63f Vgl.: Ramme, I., 2001, S. 239 29 Vgl.: Leuteritz, A., 2008, S. 85 30 Vgl.: Aaker, A. et al, 1975, S. 145 28 9