HARVARD BUSINESS MANAGER MAGAZINE Harvard_Business_Manager__Juli_2017 | Page 109

EXECUTIVE SUMMARIES SCHWERPUNKT KARRIERE Um es ganz an die Spitze zu schaffen und um sich dort zu halten, brauchen Sie ganz bestimmte Fähigkeiten. Womöglich andere, als Sie denken. | Seite 19 Je höher Sie die Karriereleiter hinaufklettern, desto höher sind die Anforderungen und desto größer ist das Risiko zu scheitern. Eine Recherche zeigt, dass rund ein Viertel aller CEOs der „For - tune“-500-Unterneh men, die ihren Stuhl räumten, dies nicht freiwillig taten. Doch was unter - scheidet die erfolgrei chen Top - manager von denen, die es nicht schaffen? In einer großen Studie haben die Auto ren unserer Titel- geschichte 17 000 Datensätze von Vorstandskandidaten unter- sucht. Sie entdeckten vier Verhaltensweisen, die für den Erfolg verantwortlich sind: schnell und entschlossen entscheiden, andere auf Ergeb - nisse einschwören, bereit sein, sich anzupassen, und zuver - lässig Ergebnisse liefern. Prüfen 108 HARVARD BUSINESS MANAGER JULI 2017 Sie sich selbst und prüfen Sie Bewerber auf diese Verhaltens - weisen. Mehr dazu in „Haben Sie das Chef-Gen?“ ab Seite 20. Es heißt nicht ohne Grund Chief „Executive“ Officer. Die Versuchung ist groß, im CEO den obersten Denker zu sehen, der sich mit der Strategie des Unternehmens beschäftigt. Das tut er auch. Aber vor allem ist er der oberste Umsetzer. Bain-&-Com pany-Partner James Allen stellt sechs Maßnahmen vor, mit deren Hilfe Neulinge auf der Chefetage ihren Job be - wältigen können. Lesen Sie „CEO kommt von Umsetzen“ ab Seite 28. Raus aus dem Kokon. Als CEO eines Konzerns genauso wie als Chef eines kleinen Unter- nehmens sind Sie derjenige, „ZUHÖREN IST GUT, LOHNT SICH ABER NUR, WENN DIE MITARBEITER SICH TRAUEN, ETWAS ZU SAGEN.“ der erkennen muss, wann ein radikaler Richtungswechsel nötig ist. Doch zu leicht führt die Machtposition dazu, dass Mana- ger von vielen Informationen im Unternehmen abgeschnitten sind. MIT-Professor Hal Greger - sen erinnert daran, wie wichtig es ist, dass Topmanager Fragen stellen und gut zuhören. Wie das geht, beschreibt er in „Isolieren Sie sich nicht“ ab seite 32. Todsünde Überheblichkeit. Zuhören ist gut, lohnt sich aber nur, wenn die Mitarbeiter sich trauen etwas zu sagen. Bestsellerautor und „Fast Company“-Mitbegründer Bill Taylor kommentiert die Zustände in den Machtzentren vieler Unternehmen. In seinem Beitrag fordert er: „Widerspruch ist Pflicht“, ab Seite 42.