Gesundheitsbote Leseprobe | Seite 5

Tipp 1

VIELE KRÄUTER KÖNNEN HELFEN
Wenn die Gelenke sich melden ist die Pflanzenwelt eine treue Verbündete.
• Ein altbewährtes Mittel ist der Extrakt aus WEIDENRINDE – selbst angesetzt oder in guter Apothekerqualität erhältlich. Ihr Hauptwirkstoff, das Salicin, wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd und kann innerlich wie auch äußerlich angewendet werden.
• Die klassische PAPPELKNOSPENSALBE ist ein weiterer Schatz der Volksheilkunde. Sie hilft bei Gelenkschmerzen, lässt sich leicht herstellen und duftet angenehm harzig. Die frischen Knospen – sie können auch jetzt gesammelt werden – sollen in Öl ausziehen, dann wird abgeseiht und mit etwas Bienenwachs zu einer wohltuenden Salbe verrührt.
• Der GIERSCH, der selbst unter Schnee oft noch grün bleibt, trägt seinen volkstümlichen Namen Gichtkraut zu Recht. Er kann regelmäßig in die Ernährung integriert werden – schon kleine Mengen wirken entzündungshemmend. Ebenso lässt sich aus ihm ein heilsamer Balsam zum Einreiben bereiten.
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• Die BRENNNESSEL, eine der vielseitigsten Heilpflanzen überhaupt, wirkt stark entgiftend und kann als Tee, Tinktur oder Einreibemittel verwendet werden. Sie unterstützt den Stoffwechsel und lindert viele Formen von Gelenkbeschwerden.
• Bei akuten Schmerzen hilft eine Arnikasalbe oder ein Wickel mit Arnikatinktur. ARNIKA fördert die Durchblutung, wirkt abschwellend und verschafft rasch Erleichterung.
• Und schließlich gibt es die FICHTE als wärmende Begleiterin in kalten Zeiten. Aus ihren Nadeln oder jungen Triebspitzen lässt sich ein aromatisches Öl herstellen, das sanft in verspannte Muskeln und schmerzende Gelenke einmassiert wird. Es fördert die Durchblutung und schenkt wohlige Wärme.
FNL | GESUNDHEITSBOTE | Heft 6 / 2025