Ein Tag im Universitätsklinikum
Tübingen (UKT)
In den Pfingstferien fuhren Tobias und Leo in die
Uniklinik Tübingen, um den Gesichtschirurgen Dr. Peters zu interviewen.
Narkoseraum. Dem Patienten werden die Medikamente
über die Venen zugeführt und das EKG angelegt sowie
Puls und Blutdruck gemessen. Die Anästhesisten geben
dem Patienten eine Vollnarkose über die Venen, danach
wird intubiert. Eine Intubation ist das Einführen eines
Schlauches in die Luftröhre, damit der Patient während
der Operation mit Sauerstoff versorgt werden kann.
Während die Vorbereitungen für die Operation laufen,
müssen sich die Chirurgen umziehen. Dies bedeutet,
dass die Chirurgen sich bis zur Unterwäsche entkleiden,
einen blauen oder grünen Kittel, andere Schuhe, Mundschutz und einen Kopfschutz anziehen müssen. Nach
dem Umziehen ist den Chirurgen vorgeschrieben, sich
drei Minuten die Hände zu waschen und zu desinfizieren. Nach diesen Vorbereitungen gehen die Chirurgen
in den Operationssaal, wo auch schon der Patient liegt.
Jetzt wird angezeichnet und operiert. Nach dem Eingriff
wird der Schnitt zugenäht, das Narkosegas abgedreht,
der Patient gesäubert und in einen Aufwachraum geschoben. Sobald der Patient anfängt zu atmen, wird der
Intubationsschlauch entfernt. Die L