auch Ödeme. Nach 2 Stunden im Aufwachraum wird
der Patient zurück in sein Zimmer geschoben.
Seine schönsten Erlebnisse sind, wenn eine Operation
gut verläuft und der Patient sich schnell wohl und besser
fühlt.
Eine Notfalloperation läuft fast genauso ab wie eine
normale Operation, es kann aber auch sein, dass eine
Notfalloperation außerhalb des Operationssaals ausgeführt werden muss, z.B. wenn ein Patienten auf seinem
Zimmer keine Luft mehr bekommt.
In diesem Fall wird eine Notfalltracheotomie ausgeführt. Bei diesem Vorgang wird dem Patient mit einem
Skalpell der Hals unterhalb vom Kehlkopf aufgeschnitten. Dann wird mit einer Schere die Luftröhre geöffnet,
damit ein Sauerstoffschlauch in die Luftröhre geschoben werden kann.
Nach dem Interview durften wir mit einer Begleitperson bei einer Operation zuschauen. Wir mussten davor
in einen Umkleideraum in dem sich auch die Chirurgen
umkleiden. Auch wir mussten uns bis zur Unterwäsche
entkleiden und Operationskleidung anziehen, d.h. einen grünen Operationskittel, Schuhe, Mundschutz und
eine Kopfbedeckung. Nachdem wir unsere Hände drei
Minuten gewaschen und desinfiziert hatten, durften wir
den Operationssaal betreten und bei einer Operation
zuschauen.
Dies war für uns beide ein besonderes Erlebnis.
Dr. Peters erzählte uns auch, was seine schönsten und
was seine schlimmsten Erlebnisse bei einer Operation
gewesen sind.
Zu seinen schlimmsten Erlebnissen zählte eine Tracheotomie, die er bei einer komplizierten Operation ausführen musste.
Leo Konrad und Tobias Lieder (beide Klasse 11) lassen
uns an ihrer Faszination für Medizin teilhaben.
ZeitDruck | universitätsklinikum tübingen
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