Festschrift Jubiläum 25 Jahre | Page 11

ZD: Was würdest du in der Welt ändern, wenn du könntest? PP: Es gibt so vieles (lacht und schaut denkend an die Decke). Ich würde mich auf das beschränken, was ich ändern kann und das ist mein eigenes Verhalten. Das ist jeden Tag einfach wieder eine krasse neue Herausforderung - selber von sich die Sachen abzuverlangen, die man sich auch von anderen Menschen wünscht, z.B. dass sie mit der Welt, in der sie leben, besser umgehen. Da merke ich bei mir selber, dass ich relativ schnell an meine Grenzen komme und mich selbst bessern sollte bevor ich anderen Leuten vorschlage, etwas besser zu machen. ZD: Vermisst du das Leben als „unbekannter Alltagsmensch “? PP: Ich finde beides manchmal komisch. Was ich schon als Nachteil empfinde, ist, dass ich in manchen Situationen einfach beobachtet werde. Wenn jemand auf der Straße mich erkennt und ein Autogramm möchte, finde ich das völlig unproblematisch. Aber wenn man dann im Restaurant ist und ich merke, die Leute haben mich jetzt erkannt und ich muss mir dann alles überlegen, ZeitDruck | interview 11