ZD: Was würdest du in der Welt ändern, wenn du
könntest?
PP: Es gibt so vieles (lacht und schaut denkend an die
Decke). Ich würde mich auf das beschränken, was ich
ändern kann und das ist mein eigenes Verhalten. Das
ist jeden Tag einfach wieder eine krasse neue Herausforderung - selber von sich die Sachen abzuverlangen,
die man sich auch von anderen Menschen wünscht, z.B.
dass sie mit der Welt, in der sie leben, besser umgehen.
Da merke ich bei mir selber, dass ich relativ schnell an
meine Grenzen komme und mich selbst bessern sollte
bevor ich anderen Leuten vorschlage, etwas besser zu
machen.
ZD: Vermisst du das Leben als „unbekannter Alltagsmensch “?
PP: Ich finde beides manchmal komisch. Was ich schon
als Nachteil empfinde, ist, dass ich in manchen Situationen einfach beobachtet werde. Wenn jemand auf der
Straße mich erkennt und ein Autogramm möchte, finde
ich das völlig unproblematisch. Aber wenn man dann
im Restaurant ist und ich merke, die Leute haben mich
jetzt erkannt und ich muss mir dann alles überlegen,
ZeitDruck | interview
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