mich ungestört fühle.
Mein Traum wäre es, ein eigenes Studio zu haben, in
dem ich ungestört spielen kann. Ich habe früher bei
meinen Eltern unter dem Dach gewohnt, dort konnte ich immer ungestört Gitarre spielen. Weil ich dort
in mich kehren konnte, sind die Songs wahrscheinlich
eher ruhiger geworden.
ZD: So ist es vielleicht auch dazu gekommen, dass deine Musik manchmal als Kuschelpop bezeichnet wird.
Was sagst du dazu?
PP: Ich meine, ich kann das natürlich nachvollziehen, dass das Ganze eine gewisse Weichheit oder etwas
Sensibles hat. Das ist natürlich ein Begriff, den man
dafür verwenden kann.(Er überlegt eine Weile, schaut
Gedanken versunken aus dem Fenster) Man kann den
Begriff natürlich auf verschiedene Weise interpretieren.
Ich selbst würde meine Musik nicht so bezeichnen und
es war auch nie mein Wunsch, Musik zu machen, die
nachher als Kuschelpop bezeichnet wird. Vielleicht ist
es nicht unbedingt ein Kompliment, aber im Grunde
„Ich hätte gerne irgendwann ein
kleines Haus mit einem
großen Garten.“
genommen denke ich, dass es jedem frei steht, die Musik so zu bezeichnen, wie er möchte.
ZD: Deine Songs handeln oft von der Liebe. Ist das das
wichtigstes Thema in deinem Leben?
PP: (Er denkt nach ) Es ist zumindest ein Thema, über
das ich mir sehr viele Gedanken mache. Das ist meiner
Meinung nach der Hauptgrund, warum dies so in meine Musik mit einfließt. Das geht aber auch über eine
partnerschaftliche Liebe oder eine Beziehung hinaus.
Sich damit auseinander zu setzen und sich die Frage zu
stellen, was die Liebe eigentlich ist, beschäftigt mich
vor allem. Aber das ist nicht das einzige. Das ist eine
Seite von mir, doch ich habe auch viele andere Seiten,
die finden dann aber nicht unbedingt den Weg in die
Musik.
ZD: Was für Musik hörst du dann in deiner Freizeit?
Ist das dieselbe Musikrichtung wie deine Musik oder
eher die Seite, die du nicht in deiner Musik zeigst?
PP: Leute wie „Damian Rice“, „Fionn Regan“ oder wie
die „Foo Fighters“ gefallen mir sehr gut. Von den „Foo
Fighters“ kenn‘ ich super viel und ich höre die Band
schon ewig. Es kann auch gut sein, dass viele Leute
überrascht sind,