Festschrift Jubiläum 25 Jahre | Page 10

mich ungestört fühle. Mein Traum wäre es, ein eigenes Studio zu haben, in dem ich ungestört spielen kann. Ich habe früher bei meinen Eltern unter dem Dach gewohnt, dort konnte ich immer ungestört Gitarre spielen. Weil ich dort in mich kehren konnte, sind die Songs wahrscheinlich eher ruhiger geworden. ZD: So ist es vielleicht auch dazu gekommen, dass deine Musik manchmal als Kuschelpop bezeichnet wird. Was sagst du dazu? PP: Ich meine, ich kann das natürlich nachvollziehen, dass das Ganze eine gewisse Weichheit oder etwas Sensibles hat. Das ist natürlich ein Begriff, den man dafür verwenden kann.(Er überlegt eine Weile, schaut Gedanken versunken aus dem Fenster) Man kann den Begriff natürlich auf verschiedene Weise interpretieren. Ich selbst würde meine Musik nicht so bezeichnen und es war auch nie mein Wunsch, Musik zu machen, die nachher als Kuschelpop bezeichnet wird. Vielleicht ist es nicht unbedingt ein Kompliment, aber im Grunde „Ich hätte gerne irgendwann ein kleines Haus mit einem großen Garten.“ genommen denke ich, dass es jedem frei steht, die Musik so zu bezeichnen, wie er möchte. ZD: Deine Songs handeln oft von der Liebe. Ist das das wichtigstes Thema in deinem Leben? PP: (Er denkt nach ) Es ist zumindest ein Thema, über das ich mir sehr viele Gedanken mache. Das ist meiner Meinung nach der Hauptgrund, warum dies so in meine Musik mit einfließt. Das geht aber auch über eine partnerschaftliche Liebe oder eine Beziehung hinaus. Sich damit auseinander zu setzen und sich die Frage zu stellen, was die Liebe eigentlich ist, beschäftigt mich vor allem. Aber das ist nicht das einzige. Das ist eine Seite von mir, doch ich habe auch viele andere Seiten, die finden dann aber nicht unbedingt den Weg in die Musik. ZD: Was für Musik hörst du dann in deiner Freizeit? Ist das dieselbe Musikrichtung wie deine Musik oder eher die Seite, die du nicht in deiner Musik zeigst? PP: Leute wie „Damian Rice“, „Fionn Regan“ oder wie die „Foo Fighters“ gefallen mir sehr gut. Von den „Foo Fighters“ kenn‘ ich super viel und ich höre die Band schon ewig. Es kann auch gut sein, dass viele Leute überrascht sind,