Fahrradtechnik
Pro
Sitzblockade
Fahrradsättel – Tortur oder Fahrgenuss?
K
aum ein Radler oder eine Radlerin ist
ohne schmerzhafte Erfahrungen mit
unpassendem Sattel ausgekommen.
Mit breiten Reifen und gemäßigtem Luft
druck erreiche ich preiswert und effektiv
einen guten Komfort und auch Sicher
heitszuwachs bei geringer Wartung. Wem
das nicht genügt, kann zu einem gefeder
ten Sattel oder einer gefederten Sattelstüt
ze greifen, meist teleskop oder auch par
allelogrammgeführt. Hier spielt die Qualität
und vor allem die Anpassung an das Fah
rergewicht eine maßgebliche Rolle.
Der Fahrradsattel trägt die „Hauptlast“
zum Wohl des Radlers. Bis zu 60% des
Körpergewichtes ruht auf ihm, deshalb ist
es so wichtig, die richtige Wahl zu treffen.
Der „Brötchenholer“ ist davon noch nicht
betroffen, aber jenseits der 15 Kilometer
meldet sich das Gesäß mit ersten Be
schwerden. Fahrrad und Sattel bilden eine
Einheit, das heißt für Aufrechtfahrer (City
und Hollandrad) bieten sich die breiteren,
mitunter gefederten Sättel an. Je sportli
cher und damit geneigter die Fahrerhal
tung ist, umso schmaler wird der Sattel mit
mehr Gewichtsverteilung auf Arme und
Hände. Damit ist das erste Kriterium ge
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FahrRad Frühling 2014
setzt. Jeder hat den Wunsch komfortabel
zu reisen und neigt dazu, sich für einen
weichen, vermeintlich bequemen Sattel zu
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