as mallorquinische Essen ist eine reine Freude, und nur wenige können den herzhaften Gerichten widerstehen, die in rustikalen Terrakottaschalen serviert werden. Dennoch erfuhr die alte landwirtschaftliche Tradition in den letzten Jahrzehnten eine Bedrohung durch massenweise importierte Produkte, und viele lokale Produkte sind fast vollständig verschwunden. Glücklicherweise ist das Interesse wieder aufgefacht: Die Slow-Food-Bewegung auf Mallorca wird immer umfangreicher. Der Begriff „Slow Food“ bezieht sich dabei nicht auf langsam kriechende Caracoles (Schnecken), obwohl Sie diese höchstwahrscheinlich auf vielen mallorquinischen Speisekarten finden werden. Die Slow-Food-Bewegung wurde 1986 vom Italiener Carlo Petrini ins Leben gerufen, der eine Alternative zum Fast-Food-Hype auf der Welt erschaffen wollte. Unter seiner Führung möchte die Bewegung, die heute mehr als 100.000 Mitglieder in 150 Ländern zählt, regional produzierte Lebensmittel und traditionelle Landwirtschaft und Gastronomie fördern. Kurz gesagt: gute Lebensmittel, die nachhaltig produziert werden, oder „ÖkoGastronomie“, wie Carlo Petrini es nennt. In Mallorca findet die Slow-Food-Bewegung viele Unterstützer. Chefköche, Bauern, Fischer, Bäcker und Kunsthandwerker bringen regional angebaute Produkte zurück in den Alltag. Fisch und Schalentiere werden in den Gewässern um die Insel auf verantwortungsvollere Weise gefangen, und nur ältere Olivenbäume werden für die Herstellung von Olivenöl herangezogen. Fast ausgestorbene Baum- und Kräutersorten wie Birne, Kirsche, Feige und Mandel wachsen wieder auf der Insel, und die Weiden sind voll von frei laufenden Lämmern und den traditionellen schwarzen Schweinen. Mallorquinische Wildziegen laufen wieder durch die Landschaft, saftige Ramellet-Tomaten sind wieder da, und man sieht sogar wieder Dorfhäuser mit Girlanden aus roten Paprikas. Die Paprikas werden für die Herstellung des berühmten Pebre Bord pimentón verwendet, eine Hauptzutat der berühmten mallorquinischen Schweinewurst Sobrasada. Unter all den florierenden mallorquinischen Produkten sind lokale Weine am erfolgreichsten und äußerst gefragt. Der Großteil des auf der Insel hergestellten Weins bleibt sogar vor Ort und wird nicht exportiert – ein wunderbares Beispiel für Slow Food. Die Weingüter Mallorcas liegen im
Zentrum der Insel, in den großen Ebenen und Tälern, die die heiße Mittelmeersonne einfangen. Im Herbst werden die Reben reihenweise abgeerntet und die saftigen Trauben in Bodegas (Weingütern) abgefüllt, um lange und langsam fermentiert zu werden. Die Erfolgsgeschichte der mallorquinischen Weinherstellung begann vor über 2000 Jahren, als die Römer sie auf die Insel brachten. Heute bescheinigt eine Qualitätsbezeichnung namens Denominacio d’Origen den hohen Standard.
Das einfache und so leckere Pa amb oli ist Mallorcas Antwort auf die Stulle, und es gibt kein besseres Slow Food als ein perfekt zubereitetes Pa amb oli mit lokal angebauten Zutaten. Bereiten Sie sich einfach selbst eines zu, indem Sie zum lokalen Markt gehen und dort die frischesten Zutaten kaufen. Los geht’s mit dem Brot: Es wird aus Weizenmehl hergestellt und sollte dunkel und rustikal sein. Danach kommen die Ramellet-Tom ????????????????????????????????????M???????Q?????????????????????!????????M?????????????????M????????}???????????? ???Q???????M???=?????????????=??????????????
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