Η Ελλάδα στο Μόναχο - Μάρτιος 2017 τευχίδιο τελικό για Μόναχο 2017 ohne schueler und | Page 83

3. Die Propyläen am Königsplatz: Dorisches Stadttor und Kulisse für Musikkonzerte Ursprünglich waren die Propyläen am Münchner Königsplatz als westliches Stadttor geplant. Bis zur Umsetzung des Torbaus war München stark angewachsen und es stand daher nicht mehr am Stadtrand. Die Propyläen dienen als Abschluss und Mittelpunkt der Gebäude am Königsplatz. Die Propyläen am Königsplatz sind ein tempelartiges, klassizistisches Stadttor (Propylon). Vorbild war der antike Propyläen von Athen, der berühmte Torbau zum heiligen Bezirk die Akropolis. Sie wurde von König Ludwig I. 1846 in Auftrag gegeben und von 1854 bis 1862 von Leo von Klenze errichtet. Im Konzept des Architekten Leo von Klenze bildeten die dorischen Säulen des Propyläen den Schlussstein zwischen der Glyptothek mit ihren ionischen, und der Antikensammlung mit ihren korinthischen Säulen. Die dorischen Säulen der Propyläen bilden den Abschluss zur Glyptothek mit ionischen Säulen und der Antikensammlung mit korinthischen Säulen. Damit waren alle drei griechischen Baustile auf dem Königsplatz vertreten. Bereits 1817 wollte Leo von Klenze den Platz nach Westen mit einer monumentalen Toranlage abschließen, für die er allerdings erst dreißig Jahre später den Auftrag erhielt. Ludwig finanzierte den Bau nach seiner Abdankung im Jahr 1848 aus seinem Privatvermögen. 83