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3. Die Propyläen am Königsplatz: Dorisches Stadttor und Kulisse für
Musikkonzerte
Ursprünglich waren die Propyläen am Münchner Königsplatz als westliches Stadttor geplant. Bis
zur Umsetzung des Torbaus war München stark angewachsen und es stand daher nicht mehr am
Stadtrand. Die Propyläen dienen als Abschluss und Mittelpunkt der Gebäude am Königsplatz.
Die Propyläen am Königsplatz sind ein tempelartiges, klassizistisches Stadttor (Propylon).
Vorbild war der antike Propyläen von Athen, der berühmte Torbau zum heiligen Bezirk
die Akropolis. Sie wurde von König Ludwig I. 1846 in Auftrag gegeben und von 1854 bis 1862
von Leo von Klenze errichtet.
Im Konzept des Architekten Leo von Klenze bildeten die dorischen Säulen des Propyläen den
Schlussstein zwischen der Glyptothek mit ihren ionischen, und der Antikensammlung mit ihren
korinthischen Säulen.
Die dorischen Säulen der Propyläen bilden den Abschluss zur Glyptothek mit ionischen Säulen
und der Antikensammlung mit korinthischen Säulen. Damit waren alle drei
griechischen Baustile auf dem Königsplatz vertreten.
Bereits 1817 wollte Leo von Klenze den Platz nach Westen mit einer
monumentalen Toranlage abschließen, für die er allerdings erst dreißig Jahre später den
Auftrag erhielt. Ludwig finanzierte den Bau nach seiner Abdankung im Jahr 1848 aus
seinem Privatvermögen.
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