Η Ελλάδα στο Μόναχο - Μάρτιος 2017 τευχίδιο τελικό για Μόναχο 2017 ohne schueler und | Page 115

Geflügelte Worte von einem bayerischen Urviech: Wer ko, der ko! Mit einem Sechsspänner war Kronprinz Ludwig im Englischen Garten unterwegs. Foto: pferdekultur.at Xaver Krenkl (1780 – 1860) war Rennstallbesitzer, Lohnkutscher und ein Original. Beim Oktoberfest-Pferderennen belegten seine Pferde vierzehn Mal Platz eins. Richtig berühmt wurde Xaver Krenkl aber erst durch seine Begegnung mit Kronprinz Ludwig im Englischen Garten. Der Wiesn-Wirtekrug 2015 zeigte Festwirt Richard Süßmeier und Xaver Krenkl. Krenkl wagte es mit seinem Vierspänner, die sechsspännige KutscheLudwigs zu überholen, was streng untersagt war. Der Kronprinz rief heraus: „Er weiß wohl nicht, dass das Vorfahren verboten ist!“, woraufhin der Krenkl zurückrief: „Majestät, wer ko, der ko!“ (für Nicht-Bayern: Wer kann, der kann). Kronzprinz Ludwig war erbost, aber gleichzeitig auch vergnügt über diesen couragierten Münchner. Am nächsten Tag, wollte Krenkl mit seiner Kutche aus der Hofeinfahrt fahren. Doch die Ausfahrt war blockiert, denn davor stand die königliche Kutsche. Nach einer Weile rief Ludwig heraus: „Schau Krenkl, wer ko, der ko!“. Seitdem ist „Wer ko, der ko“ ein geflügeltes Wort und Krenkl gilt als eine Art Volksheld des 19. Jahrhunderts, als mustergültiges bairisches Urviech mit derbem Witz, gesunder Bodenhaftung, aber wenig Respekt vor der Obrigkeit. 115