Rund 70.000 Startups gibt es derzeit in Deutsch-
land, doch nur ein Bruchteil davon entsteht in Rheinland-Pfalz. Trotz seiner international ange-
sehenen Universitäten, Forschungsinstitute und führenden Unternehmen in Chemie, Biotechno-
logie, Landwirtschaft oder Künstlicher Intelli-
genz: Laut dem Next-Generation Report des Bun-
desverbands Deutsche Startups e.V. belegte Rhein-
land-Pfalz bei der Zahl an Startup-Neugrün-
dungen pro Kopf im vergangenen Jahr im fö-
deralen Vergleich den fünftletzten Platz.
Das hängt auch mit unzureichenden Finanzie-
rungsmöglichkeiten zusammen, die laut KfW-
Gründungsmonitor 2024 zu den Top-5 Bedenken
bei Gründungswilligen gehören. Zeitgleich hat das
Land in der Vergangenheit einige herausragende
Erfolgsgeschichten geschrieben.
Etablierte Unternehmen profitieren von einer le-
bendigen Startup-Szene, wie können diese Unter-
nehmen aber Startups finanziell, oder anderweitig unterstützen? Wie es gelingen kann, die Zahl der Unternehmensgründungen damit zu erhöhen und mehr Kapital in den Markt zu bringen, stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „ZIRP um 12: Kapital und Köpfe – Wie der Mittelstand von morgen ent-
stehen kann“. Moderiert von Dr. Christiane Liesen-
feld, Geschäftsführerin der ZIRP, bot der digitale Austausch spannende Einblicke in die Heraus-
forderungen und Chancen, die sich am Standort Rheinland-Pfalz für junge Unternehmen und für Investoren ergeben. Im Rahmen des Programms
„Wir 2045“ nimmt die ZIRP gezielt die Anliegen und
die Perspektive junger Menschen mit auf.
In einem ersten Impuls stellte Katharina Neitzel, Gründungscoach, das IDEENWALD-Ökosystem vor, eine Initiative des Gründungsbüros der Rheinland-
Pfälzisch Technischen Universität Kaiserslautern-
Landau (RPTU) und der Hochschule Kaisers-
lautern. Neitzel erläuterte die Rolle des IDEEN-
WALD-Ökosystems als Orientierungshilfe für Grün-
derinnen und Gründer innerhalb der Universität.
April 2025
Minuten
Zehn.
ZIRP um 12:
Kapital und Köpfe – Wie der Mittelstand
von morgen entstehen kann