WELLNESS WORLD Business 4-2014 | Page 35

Award für Studenten schulstudiengängen den „Innovation Award“ vergeben haben. Die zwei ersten Plätze gingen an die Absolventen Nicole Jakob (FH Burgenland) und Christian Gruber (FH Joanneum). Claudia Draxler (FH Kärnten) wurde Dritte und überzeugte die Jury ebenfalls. Nicole Jakob, Absolventin des Studienganges „Management im Gesundheitswesen“ der Fachhochschule Burgenland wurde ausgezeichnet für ihre Masterarbeit zum Thema „Erhebung des Zahlenverständnisses sowie der Risikokompetenz von Health Professionals in Österreich“. © Helmut Lung OBS Die österreichischen Fachhochschulstudiengänge des Fachbereiches Gesundheit bezeugen ihre kompetente Arbeitsweise nicht nur durch nationale und internationale Publikationen, sondern auch durch praxisnahe Innovationsarbeit. Ein besonderes Anliegen ist den Studiengängen dabei die Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Ziele, die die Plattform Gesundheitswirtschaft und das Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI) unterstützen und daher erstmals gemeinsam mit den Fachhoch- Subventionen fürs Abnehmen V. l. n. r.: Mag. Ingo Raimon, FOPI-Präsident, Christian Gruber (FH Joanneum), Nicole Jakob (FH Burgenland), Claudia Draxler (FH Kärnten) und Prof. (FH) Mag. Dr. Erwin Gollner, der Koordinator des Awards. Eine Studie der Johannes Kepler Universität in Linz hat ergeben, dass übergewichtige Menschen leichter abnehmen, wenn sie dafür finanziell belohnt werden. Jeder Mensch kann sein Gewicht selbst beeinflussen, trotzdem sind 40 Prozent der Österreicher übergewichtig, 12 Prozent sogar adipös. „Vorbeugen ist immer besser als heilen. Der Schwerpunkt im Gesundheitssystem muss Prävention sein“, bekräftigt Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit der WKÖ. „Aber die Menschen müssen auch eigenverantwortlich auf ihre Gesundheit achten – das Gesundheitssystem ist keineswegs der einzige Faktor für ein gesünderes und längeres Leben. Dafür muss einerseits die Gesundheitskompetenz der Menschen gefördert werden. Wie die Studie zeigt, können andererseits auch finanzielle Anreize helfen, die Menschen zu einem verantwortungsvollerem Umgang mit ihrer Gesundheit zu bewegen.“ Interessant ist, dass es in Österreich ein „West-Ost-Gefälle“ gi