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Anti-Aging mit TCM
Gewürze nähren die fünf Elemente
und tragen so zum allgemeinen
Wohlbefinden bei.
Lebenspflege für jeden mit Traditioneller Chinesischer Medizin.
Leben und Altern aus Sicht der TCM.
Die TCM hat eine lange Geschichte zur
Erklärung der Probleme, die der Alterungsprozess mit sich bringt. In der chinesischen Medizin und Lebensweise wird
der spontane Degenerationsprozess, der
im Laufe der Lebensmitte einsetzt, akzeptiert und als natürlicher, irreversibler,
unvermeidlicher Teil des Lebenszyklus
angenommen. Alte chinesische Texte, die
mindestens aus dem sogenannte feudalen
Zeitalter von 770 bis 221 v. Christ. stammen, berichten uns von Yang Sheng Zhi
Dao: eine weitverbreitete Praxis aus dem
alten China, basierend auf einer Kombination von Ernährung, Diät, TCM, körperlicher Ertüchtigung in Form von
Qigong und Taijiquan und spiritueller
Kultivierung – Lebenspflege pur also!
Was passiert beim Altern aus Sicht
der TCM? Altern beinhaltet viele verschiedene und vor allem sehr komplexe
Vorgänge. Die moderne Medizin
erklärt viele dieser Vorgänge auf molekularer und biochemischer Basis. Wissenschaftler haben teilweise sehr unter-
schiedliche Theorien zum Alterungsprozess entwickelt.
Die TCM ihrerseits betrachtet den Alterungsvorgang als funktionellen Prozess
mit altersbedingten körperlichen Veränderungen, die hauptsächlich als Veränderungen der Organe und ihrer Funktionskreise und als eine mehr oder weniger
langsame Erschöpfung der fünf Körpersubstanzen (Essenz, Qi, Blut, Körperflüssigkeiten und Geist „Shen“) in Erscheinung treten.
Der menschliche Körper wird in der
TCM als kontinuierliches dynamisches
System betrachtet und die fünf oben
genannten fundamentalen Körpersubstanzen, die miteinander interagieren,
erhalten uns – laut TCM – am Leben.
Mit dem Alter wird die Quelle des
Lebens schwächer und die körperlichen
Aktivitäten verlangsamen sich. Der
Körper verliert die Möglichkeit, Reparation und Regeneration schnell durchzuführen, die Abnutzung des Körpers macht
sich bemerkbar – mit anderen Worten:
Innere Disharmonien beeinträchtigen die
Fähigkeit des Körpers zu bewahren, zu
reparieren und zu schützen.
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4/2014
Die signifikantesten Änderungen aus
Sicht der TCM passieren in den Funktionskreisen NIERE, MILZ, HERZ, LEBER
und LUNGE.
Die NIERE als unser Speicher von Essenz
und Yang-Qi ist beim Alterungsprozess
durch die Verringerung des Essenz-Vorrates betroffen. Dadurch kann die katalytische Wirkung auf unsere physiologischen
Vorgänge im Körper nicht mehr ausreichend erfolgen: Vitalität geht verloren.
Die Hormonspiegel sinken, damit verändert sich die Knochendichte (die NierenEssenz formt und stärkt das Körpergerüst, die Knochen), Zähne werden locker,
Haare werden dünner, die sexuelle Energie verändert sich.
Die MILZ, in der TCM die Quelle der
nachgeburtlichen Essenz, verliert Kraft
und Energie, um ausreichend zur Ergänzung derselben und zur Nährung des
Körpers und der Blutbildung beizutragen
(die Folgen: Verlust an Muskelmasse, Ausbildung eines Blutmangels, Anämie). Des
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