Projekt „ Mehr Allerseelen-Kerzen auf unseren Friedhöfen” – 2016
die Tagungsteilnehmer die historische Verantwortung der Repub- lik Österreich gegenüber den Minderheiten in den Nachfolge- staaten der Donaumonarchie und ließen vielerlei wichtige As- pekte diese Volksgruppen betreffend in die Temeswarer Resolu- tion: Deutsche Volksgruppen in Ostmittel- und Südosteuropa – Gemeinsame Verantwortung einfließen”, erklärt der 1. VLÖ-Vi ze- präsident und SLÖ-Bundesobmann LAbg. a. D. Gerhard Zeihsel gemeinsam mit VLÖ-Generalsekretär Ing. Norbert Kapeller.
„ Um unseren Gedanken und Vorschlägen auch entsprechenden Nach druck zu verleihen, war es unser Entschluss, die Vertriebenen spre- cher der österreichischen Parlamentsparteien persönlich einzubeziehen und um entsprechende Unterstützung unserer Vorhaben auf politischer Ebene zu werben”, ergänzen Zeihsel und Kapeller, die sich freuten, im Rahmen der Plenarsitzung am Donnerstag, den 13. Oktober 2016, die Temeswarer Resolution an die Nationalratsabgeordneten Franz Kirchgatterer( SPÖ), Mag. Michael Hammer( ÖVP), An- ne liese Kitzmüller( FPÖ) und Dr. Nikolaus Scherak( NEOS) übergeben zu können.
Rumänien
Projekt „ Mehr Allerseelen-Kerzen auf unseren Friedhöfen” – 2016
von Erwin Josef Tigla
❖
Übergabe der „ Temes wa rer Reso- lution” an die Vertriebe nenspre cher im Parlament; im Bild( v. l. n. r.): 1. VLÖ-Vize präsident Gerhard Zeihsel, NR-Abg. Franz Kirchgatte rer, NR- Abg. Mag. Micha el Hammer, NR- Abg. Anneliese Kitzmüller, NR-Abg. Dr. Nikolaus Scherak, VLÖ-Gene- ralsekretär Ing. Norbert Kapeller( Bild: VLÖ)
Serbien
Die Deutschen in der Wojwodina / Serbien
Das Deutsches Haus in Subotica( Maria Theresienstadt)
– Hauptsitz des Deutschen Volksverbandes
Die Titelseite der Mitgliedskarte des Deutschen Volksverbandes
Seit Jahren werden unsere deutschen römisch-katholischen Friedhöfe im Banater Bergland am Allerheiligen- und Allersee- lentag im November immer ärmer an Friedhofsbesuchern und brennenden Kerzen. Viele von unseren Landsleuten betrübt das sehr. Darüber wurde auch oftmals in der Monatsschrift „ Echo der Vortragsreihe” geschrieben. Beim Lesen eines solchen Beitrags hat das Ehrenmitglied des
Kultur- und Erwachsenenbildungsvereins „ Deutsche Vortrags- reihe Reschitza”, Dr. Herwig Brandstetter aus Graz / Steiermark, die Initiative ergriffen und beschlossen, ein Projekt unter dem Titel „ Allerseelen 2003” zu starten. Es ging um „ Mehr Allersee- len-Kerzen auf unseren Gräbern”, wie Dr. Brandstetter sagte. Auf seine Anfrage bei der Firma „ DRAUCH” aus Hausmannstätten / Österreich, welche die bekannten JEKA-Kerzen erzeugt, ob ein Sponsoring für diese Aktion möglich wäre, spendete die erwähnte Firma spontan große rote Friedhofskerzen.
Dass es damals zu einem Erfolg wurde, das kann man heutzutage am besten behaupten, wenn man sich den Anblick unserer Friedhöfe in 2003, 2005, 2006, 2008, 2011, 2013, 2014 und 2015 in Erinnerung ruft. Denn das Projekt aus dem Jahr 2003 hatte seine Folgen. So auch in diesem Jahr, 2016.
Dr. Herwig Brandstetter, so aktiv wie wir ihn kennen, hat es sich nicht nehmen lassen, ein neues Projekt, diesmal für das Jahr 2016, ins Leben zu rufen. Dieselbe Firma „ DRAUCH” aus Hausmann- stätten / Steiermark war der gute Geist der Spende.
Die gespendeten Kerzen haben auch in diesem Jahr, am 1. und 2. November 2016, am Allerheiligentag bzw. am Allerseelentag im römisch-katholischen Kalender, auf den deutschen Friedhöfen in Bokschan, Deutsch-Saska, Dognatschka, Ferdinandsberg, Steierdorf und in Reschitza( am großen deutschen Friedhof / Fried hof Nr. 2 – 3), geleuchtet. Dafür haben unsere aktiven Ju- gend lichen und Erwachsenen der jeweiligen Ortsforen Sorge getragen. Eine noble Geste!
Als Novum in 2013, 2014 und 2015 genauso wie in 2016 wiederholt, kam hinzu, dass die Aktion am großen deutschen Friedhof in Reschitza in der Prozession zum Allerseelentag, mit Domherr Jó- zsef Csaba Pál, römisch-katholischer Erzdechant des Banater Berg lands, mit eingeschlossen war. Dabei nahmen auch Jugend- liche der „ Maria Schnee”-Pfarre Reschitza teil. Seitens des De- mok ratischen Forums der Banater Berglanddeutschen und des Kultur- und Erwachsenenbildungsvereins „ Deutsche Vortragsrei- he Reschitza” war Erwin Josef Tigla, Dr. Ing. Christian Paul Chioncel und Mitglieder der deutschen „ Enzian”-Volkstanzgrup- pe Reschitza mit ihren Leitern Marianne und Nelu Florea dabei.
Dank Dr. Herwig Brandstetter, der Firma „ DRAUCH”, aller, die beim Transport der Kerzen aus Graz ins Banater Bergland mitgeholfen haben, und der einsatzbereiten Jugendlichen und Er- wachsenen, die die Ausführung der Projekts geleistet haben, konn ten wieder mehr Kerzenlichter auf unseren deutschen Fried höfen leuchten. Danke!
* Eine Frage vom Sonntagsblatt: Kann man DEUTSCHE Friedhöfe noch erkennen, z. B. aufgrund der Grabinschriften?( denn in Ungarn sterben( beinah!) alle Schwaben / Ungarndeutsche nur noch ungarisch!)
❖
VLÖ – Pressedienst 31.10.2016
Se. Eminenz Kardinal Dr. Christoph Schönborn besuchte am Freitag, den 28. Oktober 2016, das „ Haus der Heimat”
„ Auf Einladung des Präsidiums des Verbandes der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich( VLÖ), be- suchte Se. Eminenz Kardinal Dr. Christoph Schönborn, Erzbi- schof von Wien, am Freitag, den 28. Oktober 2016, von 16 bis 17 Uhr, das Kulturzentrum Haus der Heimat”, berichtet VLÖ- Generalsekretär Ing. Norbert Kapeller. „ Bereits im Zuge des Gedenkgottesdienstes in Erinnerung an Flucht und Vertreibung im Dom zu St. Stephan am 5. Dezember 2015, sprachen wir unse-
18