schritte erreichen kann. „Ich bitte jeden, all seine politischen,
fachlichen, wirtschaftlichen oder persönlichen Differenzen in den
Hintergrund zu stellen und immer nach seinem besten Wissen im
Interesse seiner eigenen Nationalität zu handeln.”
Nach der Festveranstaltung fand in der Geschäftsstelle der
Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen die Gründungs-
sitzung der neuen LdU-Vollversammlung statt. Zur Vorsitzen-
den des höchsten Gremiums der Landesselbstverwaltung der
Ungarndeutschen wurde einstimmig Ibolya Hock-Englender ge-
wählt. Im Rahmen der Sitzung wurden Olivia Schubert mit großer
Mehrheit zur hauptberuflichen, Eva Waldmann-Baudentisztl und
László Schindler zu ehrenamtlichen Vizevorsitzenden gewählt.
Ibolya Hock-Englender bedankte sich bei der Körperschaft der
neuen Vollversammlung für ihr Vertrauen und die einstimmige
Unterstützung. „Diese Wahl hat mir auch eine große Verantwor-
tung aufgebürdet, weil alle jetzt eine Hoffnung für eine gute Fort-
setzung in mich setzten. Das ist natürlich sehr schwer, aber ich
denke, dass ich der gerecht werden kann, besonders dadurch,
dass wir jetzt eine Teamarbeit beschlossen haben und jetzt mit
drei Vizevorsitzenden die Aufgaben untereinander besser vertei-
len können“, so die neugewählte Vorsitzende.
Im Rahmen der Vollversammlung fand auch die Abstimmung
über die Ausschüsse statt. Vorsitzender des Ausschusses für
Kultur und Medien wurde Josef Manz, Vorsitzende des Finanz-
und Kontrollausschusses wurde Mariann Tázer, Vorsitzender
des Bildungsabschlusses wurde Alfred Manz, Vorsitzender des
Jugendausschusses wurde Emil Koch und Vorsitzender des
Entscheidungsausschusses für öffentliche Beschaffungen wur-
de Thomas Friedl. Die Vollversammlung wählte Dr. Michael Jó-
zan-Jilling zum Beirat für soziale Angelegenheiten.
Neue Führungsgarde
des VLÖ gewählt
Ing. Norbert Kapeller übernimmt die
Nachfolge von Dipl.-Ing. Rudolf Reimann
Pressedienst des Verbandes der deutschen altösterreichischen
Landsmannschaften in Österreich (VLÖ), 15.10.2019
Die Erfolgsbilanz der Präsidentschaft von Rudolf Reimann wur-
de in einem mehrere Zentimeter dicken und gebundenen Bericht
dargestellt und in Kurzform der Delegiertenversammlung darge-
stellt. Von der Grundsteinlegung für das „Haus der Heimat“ bis
hin zur Restitutionsgesetzgebung in Serbien reichte das Spek-
trum des Vierteljahrhunderts, welches von Rudolf Reimann ge-
prägt wurde.
Nicht nur inhaltlich, sondern auch monetär übergab Reimann ein
geordnetes Haus – so war dann auch die Hofübergabe ein reiner
Formalakt und sowohl Norbert Kapeller als Präsident wie auch
alle anderen Funktionäre wurden - bei einer Stimmenthaltung - in
ihre Funktionen und Ämter gewählt.
Als Vizepräsidenten fungieren Bundesobmann LAbg aD Gerhard
Zeihsel für die Sudetendeutschen, Ing. Dieter Lütze für die Do-
nauschwaben und Bundesobmann Konsulent Manfred Schüller
für die Siebenbürger Sachsen. Als Bundeskassier agiert ebenso
aufgrund seines beruflichen Hintergrundes Manfred Schuller und
als dessen Stellvertreter Dipl.-Ing. Harald Haschke. Die Bundes-
schriftführung haben Dr. Karl Katary und Brigitta Appel inne.
Norbert Kapeller versprach als neu gewählter VLÖ-Präsident
Kontinuität trotz des vollzogenen Generationenwechsels und
plädierte für Einheit sowie geschlossenes Auftreten, sei doch
das Schicksal aller deutschen altösterreichischen Heimatvertrie-
benen im erlittenen Leid gleich. Ebenso wolle er in seiner Zeit
den Kontakt zu den Mitgliedsverbänden und deren Gruppierun-
gen genauso intensivieren, wie zu den deutschen Volksgruppen
in Ostmitteleuropa- und Südosteuropa. Um die Wünsche an die
neue Führung und für ein neues Miteinander zu kanalisieren,
kündigte Kapeller für den 28. und 29. November 2019 ein eige-
nes Symposium an, das im „Haus der Heimat“ stattfinden wird.
Ebenso stellte er ein Arbeitsprogramm vor, welches die Eckpunk-
te der Vorhaben im neuen Team darstellt.
Abschließend bedankte sich der neue Präsident bei seinem
Team für die Zusage zur Mitarbeit, dankte nochmals ausdrücklich
den beiden in dieser Bundeshauptversammlung gekürten Ehren-
präsidenten Dipl.-Ing. Rudolf Reimann und MinRat Mag. Ludwig
Niestelberger für deren Wirken. Bei einem gemütlichen Zusam-
mensein und Gesprächen mit Freunden und Wegbegleitern en-
dete die Bundeshauptversammlung im Festsaal des „Hauses der
Heimat“.
Deutschsprachige Ortsschilder in
Plankenhausen / Győrsövényház
Übermittelt von Johann Geigl, Interessensgemeinschaft der
Heimatvertriebenen und Flüchtlinge
Die Interessengemeinschaft der Heimatvertriebenen und Flücht-
linge traf sich zum - inzwischen obligatorischen - Jahrestreffen
Ende Oktober in Weilburg-Kubach.
Ing. Norbert Kapeller und Dipl.-Ing. Rudolf Reimann
Nach 26 erfolgreichen Jahren stellte Dipl.-Ing. Rudolf Reimann
sein Amt als Präsident und Bundesvorsitzender des VLÖ zur
Verfügung. Anlässlich der VLÖ- Bundeshauptversammlung, die
am Freitag, den 11. Oktober 2019 im „Haus der Heimat“ in Wien
stattfand, wählten die 29 stimmberechtigten Delegierten der ein-
zelnen Mitgliedsverbände Ing. Norbert Kapeller als Nachfolger
von Rudolf Reimann.
SoNNTAGSBLATT
Der Sprecher der IG, Johann Geigl, informierte über den aktuel-
len Stand der noch laufenden Projekte. Die Sanierung der alten
Friedhofskapelle aus dem Jahr 1927 kann voraussichtlich erst im
nächsten Jahr begonnen werden. Der Finanzierungsplan kann
erst im ersten Quartal des kommenden Jahres endgültig verab-
schiedet werden. Es wird noch eine Entscheidung eines Spon-
sors abgewartet.
Im Weilburger Stadtteil Ahausen wurde der von der IG gestellte
(Fortsetzung auf Seite 12)
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