Sonntagsblatt 3/2018 - Page 20

Zeit für Rumänien deshalb von Bedeutung war , weil man die zukünftigen Grenzen noch nicht endgültig festgelegt hat und es die Möglichkeit bestand , dass diese auf Grundlage der ethnischen Zusammensetzung erfolgen würde . Es scheint , als hätte in diesem historischen Moment sowohl der sowjetischen als auch der rumänischen Seite diese Vorgehensweise am besten gepasst , nämlich die Verschleppung ( hier : Entsendung ) der arbeitsfähigen Deutschen zur Malenkij Robot . So gelangten neben den Siebenbürger Sachsen und den Banater Schwaben auch die Sathmarer Schwaben ins Blickfeld derjenigen , die mit der Deportation betraut wurden ”, steht im Sammelband der aus Großkarol stammenden Forscherin Dr . Gabriella Ludescher . Beim Lesen dieser Zeilen war ich zwangsläufig an die zahlreichen Gespräche mit meinem Freund Franz Wesner aus Hedjess ( heute Unna , Deutschland ) erinnert , dessen Schwester Opfer der Verschleppung in die Sowjetunion wurde und erst Jahre später , von der Gefangenschaft und Zwangsarbeit gezeichnet , heimkehren konnte . Franz stellte sich immer wieder die Frage , warum es gerade die Deutschen waren , die in erster Linie verschleppt wurden . Er meinte , dass es eine bewusste Entscheidung seitens der ungarischen Behörden , Politik gewesen wäre . Seine These scheint das rumänische Beispiel zu bestätigen , ergänzt um die Betonung einer gemeinsamen Interessenslage von den Rumänen und den Sowjets .
Es gab in Südsiebenbürgen in der Tat einen Befehl des Landespolizeipräsidiums mit der Nummer 33224 vom 10 . Januar 1945 , wonach „ die Mobilmachung der Menschen deutscher Ethnie unter der rumänischer Befehlsgewalt erfolgt , unter Aufsicht der Vertreter des Alliierten Kontrollrats .” So trieben rumänische Gendarmen die Deutschen zusammen und übergaben sie später den Sowjets . Etwas anders gestaltete sich die Situation in Nordsiebenbürgen ( völkerrechtlich noch immer Teil des Ungarischen Königreiches ), das unter sowjetische Militärverwaltung gestellt wurde . Es wurden aus dem Kreise linker Politiker neue Funktionsträger gewählt , tendenziell Rumänen . Ludescher stellt in ihrer zentralen Studie dabei die Frage , warum man die Sathmarer Schwaben deportiert hat , obwohl viele von ihnen – Generationen zuvor – sprachlich und hinsichtlich Identität madjarisiert wurden und selbst die Regermanisierungsversuche in den zwanzig Jahren rumänischer Herrschaft zwischen 1918 / 20 und 1940 kaum fruchteten ( auch ein Mittel damals , das madjarische Element bewusst zu schwächen ), wenngleich die Statistiken ( Volkszählung 1930 ) ein anderes Bild zeichnen , was nach Coautorin Bernadette Baumgartner ( zu dieser Studie später mehr ) mit Vorsicht zu genießen ist . Die Mehrheit der Deportierten waren der Abstammung nach Schwaben , aber um das Soll zu erfüllen , nahm man auch Madjaren und zum Teil Rumänen mit . Ludescher beschreibt detailliert die Geschehnisse in den an die 40 Sathmarer Dörfern und zitiert auch aus den Erzählungen der Deportierten , zumal ja das Sammelband auf den Ergebnissen der erzählten Geschichte basiert . Dabei bringt sie Beispiele dafür , dass es durchaus dem Zufall ( und den Machtverhältnissen im Ort und lokalen Begebenheiten ) geschuldet war , wer mitgenommen wurde und wer nicht . Eindrucksvoll schildert die Historikerin über die Erzählungen der Zeitzeugen den Leidensweg der Deportierten von dem Einsammeln über den beschwerlichen Weg in den Viehwaggons , die Einquartierung in Gebäude voller Ungeziefer , ohne Heizung , die ungenügende Versorgungslage bis hin zur der Schwerstarbeit , die sie verrichten mussten . Ein eigenes Unterkapitel widmet Ludescher den Menschen , die mit Quecksilber arbeiten mussten . „ Die Quecksilberfabrik wurde unter Anleitung eines Ingenieurs meist von unseren Leuten aufgebaut . Sie war unter Gesundheitsschutzaspekten ungeeignet . Zum Beispiel entschlich aus den Öfen Gas , dem viele zum Opfer fielen . Auf der Zunge der dort Arbeitenden bildeten sich Geschwüre , ihre Zähne und ihr Zahnfleisch verfaulten . Sie erhielten umsonst ein Kilo Brot und ein halbes Liter Milch , sie konnten selbst die Milch kaum trinken . In ihren Zimmern war die Luft so schlecht , dass man sie geschwind verlassen wollte ”, so die Erinnerungen von Stefan Schwegler aus Schönthal / Urziceni .
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Interessant , wenn man es so formulieren darf , gestaltete sich die Heimkehr der Deportierten , die auch davon berichteten , dass sie als Deutschstämmige besser behandelt worden wären wie beispielsweise Reichsdeutsche , die hierher verschleppt wurden und häufig Selbstmord begingen . Aber zurück zu den Umständen der Heimkehr : „ 1947 kamen aus mehreren Lagern Deportierte nach Kapitala , es gab unter ihnen auch welche aus Ungarn . Diese wurden wenig später nach Hause entlassen . Uns hat es natürlich interessiert , warum sie entlassen wurden und wir nicht . Wir bekamen die Antwort , dass die Ungarn ihrige mitgenommen hätten , die Rumänen hingegen nicht . „ Wir sind aber Ungarn / Madjaren ”, entgegneten wir . Die russischen Offiziere schüttelten jedoch den Kopf : „ Ihr seid Rumänen , keine Ungarn .” Da wir es nicht verstanden , gingen wir der Sache weiter nach . Die russichen Offiziere haben es so erklärt : „ Obwohl euch die Rumänen als Deutsche ausgegeben haben , seid ihr Rumänen und deswegen dürft ihr nicht heim . Die Rumänen müssten nämlich Reparationen zahlen , aber die sagten , dass sie nichts bezahlen wollen , ihr sollt das abarbeiten !” Diese Erklärung hat uns ganz durcheinander gebracht . Unsere Omas konnten deutsch , aber uns hat man die Sprache nicht mehr beigebracht , wir sprachen ungarisch . Mal mussten wir in die ungarische , mal in die deutsche Schule gehen . Daraufhin erklären die Russen in Russland , dass sie uns deswegen arbeiten lassen , weil wir Rumänen sind ”, so die Erinnerungen Isabel Schwegler-Herman aus Großmaitingen / Moftinu Mare . Dieser Wirrwarr in den Köpfen hinsichtlich Nationalität , Herkunft und Staatsangehörigkeit führte auch zu folgenschweren Ereignissen : So fragten die sowjetischen Offiziere kurz vor der Entlassung , wer Ungar / Madjare sei . Einige Sathmarer meldeten sich und wurden nach Erinnerungen von Viktória Bodnár-Vénig aus Andreasdorf / Andrid nach Maramuresch gebracht . Hier hätten sich die rumänischen Behörden geweigert , die Leute zu übernehmen , denn man dachte an Leute aus Ungarn , nicht an Madjaren . Die Sathmarer wurden nach Angaben der Zeitzeugin nur unter der Bedingung angenommen , dass man ihnen „ nie wieder solche ausgelaugte Menschen bringen würde .”
Teil des Sammelbandes ist eine Studie von Bernadette Baumgartner über die Satmarer Schwaben im Spiegel der Volkszählungen , die bemerkenswerte Ergebnisse hinsichtlich der Identität der Sathmarer Schwaben enthält , jeweils stark beeinflusst von der politischen Großwetterlage . Daher kann das Fazit von Baumgartner nicht anders lauten als : „ Natürlich müssen wir die Volkszählungsergebnisse mit Vorsicht genießen . Wir können die Bestrebungen der jeweiligen Macht nicht außer Acht lassen , die Zahl der nationalen Minderheiten gegenüber dem Mehrheitsvolk zu senken , was im Falle der ungarischen Volkszählungen die Steigerung der Zahl der Madjaren , in dem der rumänischen Volkszählung deren Senkung , da die Madjaren als Anhänger der Revision galten , bedeutete . Darüber hinaus müssen wir die Beeinflussbarkeit des betroffenen gesellschaftlichen Milieus berücksichtigen . Bei den Sathmarer Schwaben handelt es sich um eine bäuerliche Gemeinschaft , die zerstreut lebt , zusammen mit Madjaren und Rumänen . Sie verfügen weder über eigene Schulen noch über eine Nationalkirche noch über eine Akademikerschaft , politisch ist sie auch nicht organisiert , und darüber hinaus waren Anfang des 20 . Jahrhunderts der einzige Weg zum wirtschaftlichen bzw . gesellchaftlichen Aufstieg das Erlernen der ungarischen Sprache und die ungarische Schule . Es ist zu bezweifeln , ob 1930 oder gar 1941 , als die Zähler auch nach der Nationalität gefragt haben , die nicht besonders ( schul ) gebildete schwäbische bäuerliche Gesellschaft sich des Begriffes der Nationalität im Klaren war . Diese kleine Gemeinschaft haben nach 1920 zahlreiche neue Einflüsse erfasst , seitens zahlreicher Elemente des rumänischen Umfeldes - der rumänische Staat , die anderen deutschen Gemeinschaften in Rumänien - und des ungarischen Umfeldes , darunter der katholischen Kirche , die madjarischen Interessen diente , sowie seitens äußerer Kräfte – ungarländische , aber hauptsächlich reichsdeutsche Vereine , Organisationen und staatliche Stellen - .”
SoNNTAGSBLATT
Zeit für Rumänien deshalb von Bedeutung war, weil man die zu- künftigen Grenzen noch nicht endgültig festgelegt hat und es die Möglichkeit bestand, dass diese auf Grundlage der ethnischen Zusammensetzung erfolgen würde. Es scheint, als hätte in die- sem historischen Moment sowohl der sowjetischen als auch der rumänischen Seite diese Vorgehensweise am besten gepasst, nämlich die Verschleppung (hier: Entsendung) der arbeitsfähi- gen Deutschen zur Malenkij Robot. So gelangten neben den Siebenbürger Sachsen und den Banater Schwaben auch die Sathmarer Schwaben ins Blickfeld derjenigen, die mit der De- portation betraut wurden”, steht im Sammelband der aus Groß- karol stammenden Forscherin Dr. Gabriella Ludescher. Beim Lesen dieser Zeilen war ich zwangsläufig an die zahlreichen Ge- spräche mit meinem Freund Franz Wesner aus Hedjess (heute Unna, Deutschland) erinnert, dessen Schwester Opfer der Ver- schleppung in die Sowjetunion wurde und erst Jahre später, von der Gefangenschaft und Zwangsarbeit gezeichnet, heimkehren konnte. Franz stellte sich immer wieder die Frage, warum es ge- rade die Deutschen waren, die in erster Linie verschleppt wur- den. Er meinte, dass es eine bewusste Entscheidung seitens der ungarischen Behörden, Politik gewesen wäre. Seine These scheint das rumänische Beispiel zu bestätigen, ergänzt um die Betonung einer gemeinsamen Interessenslage von den Rumä- nen und den Sowjets. Es gab in Südsiebenbürgen in der Tat einen Befehl des Landes- polizeipräsidiums mit der Nummer 33224 vom 10. Januar 1945, wonach „die Mobilmachung der Menschen deutscher Ethnie unter der rumänischer Befehlsgewalt erfolgt, unter Aufsicht der Vertreter des Alliierten Kontrollrats.” So trieben rumänische Gen- darmen die Deutschen zusammen und übergaben sie später den Sowjets. Etwas anders gestaltete sich die Situation in Nord- siebenbürgen (völkerrechtlich noch immer Teil des Ungarischen Königreiches), das unter sowjetische Militärverwaltung gestellt wurde. Es wurden aus dem Kreise linker Politiker neue Funk- tionsträger gewählt, tendenziell Rumänen. Ludescher stellt in ih- rer zentralen Studie dabei die Frage, warum man die Sathmarer Schwaben deportiert hat, obwohl viele von ihnen – Generationen zuvor – sprachlich und hinsichtlich Identität madjarisiert wurden und selbst die Regermanisierungsversuche in den zwanzig Jah- ren rumänischer Herrschaft zwischen 1918/20 und 1940 kaum fruchteten (auch ein Mittel damals, das madjarische Element be- wusst zu schwächen), wenngleich die Statistiken (Volkszählung 1930) ein anderes Bild zeichnen, was nach Coautorin Berna- dette Baumgartner (zu dieser Studie später mehr) mit Vorsicht zu genießen ist. Die Mehrheit der Deportierten waren der Abstam- mung nach Schwaben, aber um das Soll zu erfüllen, nahm man auch Madjaren und zum Teil Rumänen mit. Ludescher beschreibt detailliert die Geschehnisse in den an die 40 Sathmarer Dörfern und zitiert auch aus den Erzählungen der Deportierten, zumal ja das Sammelband auf den Ergebnissen der erzählten Geschichte basiert. Dabei bringt sie Beispiele dafür, dass es durchaus dem Zufall (und den Machtverhältnissen im Ort und lokalen Begeben- heiten) geschuldet war, wer mitgenommen wurde und wer nicht. Eindrucksvoll schildert die Historikerin über die Erzählungen der Zeitzeugen den Leidensweg der Deportierten von dem Einsam- meln über den beschwerlichen Weg in den Viehwaggons, die Einquartierung in Gebäude voller Ungeziefer, ohne Heizung, die ungenügende Versorgungslage bis hin zur der Schwerstarbeit, die sie verrichten mussten. Ein eigenes Unterkapitel widmet Lu- descher den Menschen, die mit Quecksilber arbeiten mussten. „Die Quecksilberfabrik wurde unter Anleitung eines Ingenieurs meist von unseren Leuten aufgebaut. Sie war unter Gesund- heitsschutzaspekten ungeeignet. Zum Beispiel entschlich aus den Öfen Gas, dem viele zum Opfer fielen. Auf der Zunge der dort Arbeitenden bildeten sich Geschwüre, ihre Zähne und ihr Zahnfleisch verfaulten. Sie erhielten umsonst ein Kilo Brot und ein halbes Liter Milch, sie konnten selbst die Milch kaum trin- ken. In ihren Zimmern war die Luft so schlecht, dass man sie geschwind verlassen wollte”, so die Erinnerungen von Stefan Schwegler aus Schönthal/Urziceni. 20 Interessant, wenn man es so formulieren darf, gestaltete sich die Heimkehr der Deportierten, die auch davon berichteten, dass sie als Deutschstämmige besser behandelt worden wären wie bei- spielsweise Reichsdeutsche, die hierher verschleppt wurden und häufig Selbstm ɐȁ񍬁ԁU)!胊x܁́ɕɕ1ɸѥє)-х́չѕȁՍݕ́Uɸ͔)ɑݕѕȁ!͔ѱ͕ÚЁ́ɱ)ѕɕͥа݅մͥѱ͕ɑչݥȁи]ȁ)ݽа́Uɸɥѝѕ)Iշиy]ȁͥȁUɸ5ɕt)ѝѕݥȸ͍ͥ=饕ɔ͍ѕѕ)-胊y%ȁ͕IշUɸtݥȁ́Ёٕх)ݥȁȁMݕѕȁͥ=饕ɔ)́ͼɭ胊y=ݽՍIշ͍́)͕͝ȁIշչݕəЁ)ЁIշѕIɅѥ酡)ȁͅѕ́ͥ́酡ݽȁͽЁ́)ɉѕt͔ɭչЁչ́聑ɍȁɅи)U͕ɔ=́ѕ͍ȁչ́ЁMɅ)ЁȁɅаݥȁɅչɥ͍5ѕݥ)չɥ͍͍MձɅՙ)ɭɕI͕Iͱ́ͥչ́ݕɉ)ѕ͕ݕݥȁIշͥtͼɥչ%ͅ)Mݕȵ!ɵ́ɿ}ѥ5ѥԁ5ɔ͕)]݅ȁ/ͥѱ9ѥа!ɭչЁչ)MхͅɥЁєՍԁ͍ݕɕɕ͕)MɅѕͽݩѥ͍=饕ɔٽȁȁѱչ)ݕȁUȽ5ɔ͕Mѡɕȁѕͥչ)ɑɥչٽYɥ ȵ[́)ɕ͑ɘɥ5Ʌɕ͍Ʌи!ȁѕͥ)շ͍ ɑݕа1єԃɹ)є1є́UɸЁ5ɕ)Mѡɕȁɑȁi՝ȁչѕȁ) չ́yݥȁͽ)͝՝є5͍ɥɑt)Q́ḾЁMՑٽ ɹє մ)ѹȃȁMѵɕȁM݅MȁY)չɭݕєɝ͔ͥѱȁ%Ѥ)ЁȁMѡɕȁM݅ѣаݕ́хɬ)ٽȁѥ͍ɿ}ݕѕɱȁ́Ёٽ) յѹȁЁ́ѕ胊y9ɱ͕ݥȁ)Yչ͕ɝ͔ЁYͥЁ}]ȁٹ) ɕչȁݕ5ЁЁ}ȁЁ͕)iȁѥ5ɡѕȁ5ɡ̴)ٽԁ͕݅́ȁչɥ͍Yչ)Mѕչȁiȁ5ɕȁշ͍)YչɕMչ5ɕ́)ȁI٥ͥѕѕєȁ͕́ݥȁ) ͉ɭЁ́ɽ͕͍ѱ5́)ͥѥ MѡɕȁM݅Ё́ͥմ)Օɱ͍аɕЁаͅ)Ё5ɕչIշMٕɛ񝕸ݕȃȁ)Mձȁ9ѥɍȁ)͍аѥ͍ЁͥՍЁɝͥаչ)́݅ɕ̀)ɡչ́ȁ饝]մ)ݥ͍ѱܸ͕ѱՙѥ́ɱɹ)չɥ͍MɅչչɥ͍Mձ́Ёԁ)ݕȁȀİ́kȁՍ)9ѥЁɅЁЁͽ͍̀հ)є͍͍Օɱ͕͍Ёͥ́ ɥ́)9ѥЁ-ɕ݅ȸ͔͍Ё)酡ɕՔ͔əа͕ѕ́酡ɕ)є́շ͍Ùȁշ͍Mха)ɕ͍͍ѕIշչ)չɥ͍Ṵչѕȁȁѡ͍-ɍ)ɥ͍%ѕɕ͕єͽݥ͕ѕ̃}ɕȁ-є+Lչɳ͍ȁɕ͍͑Yɕ)=ɝͅѥչхѱMѕt)M99QM 1Q