Noble Use Of Money (In German) Noble Use Of Money ( In German ) | Página 45
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Edler Umgang mit Geld
Geschäftsmänner geachtete Philanthropen, aber das ist
nicht mehr so.
Die innere Absicht ist das Wichtigste
Jemand mag keine innere Absicht zum Geben haben.
Er spricht jedoch viel vom Geben und schließlich gibt er
auch. Das wird keine bedeutenden Ergebnisse bringen, da
er nicht die innere Absicht hatte, zu geben.
Fragender: Warum ist das so, Dada?
Dadashri: Wenn ein Mensch die innere Absicht, aber
nicht die Mittel zum Geben hat, wird er trotzdem positives
Karma (Punya) binden und im nächsten Leben die Früchte
dieser Absicht ernten, denn seine Absicht, zu geben, wird
als genauso gut betrachtet wie das Geben selbst. Gott
akzeptiert seine Absicht, zu geben, gleichermaßen wie sein
Geben selbst. Er hat zu fünfzig Prozent profitiert, einfach
durch die Absicht, zu geben.
Ein Mann geht in einen Jain-Tempel (Derasar) und
wirft nur eine Rupie in die Spendenbox, während ein
Geschäftsmann mehrere Tausend-Rupien-Scheine in die Box
gibt. Dieses zu beobachten, lässt in dem Mann den Wunsch
aufkommen, das Gleiche tun zu können, auch wenn er
dazu die Mittel nicht hat. Dieser Wunsch wird als Spende
für sein nächstes Leben angerechnet. Die Wichtigkeit bezieht
sich hier auf die innere Absicht (Bhaav, Ursache) und nicht
auf den Akt (Wirkung) des Gebens. Das ist die Wissenschaft
der Vitarag Lords (jener, die frei von jeglicher Anhaftung
und Abscheu sind).
Ein Spender wird enorme Vorteile erlangen, wenn er
aus dieser Einheit von Verstand, Sprache und Handeln gibt.
Das Ergebnis davon ist jenseits der Vorstellung. Aber
heutzutage geben die Menschen, weil sie dazu gezwungen
werden. Sie geben nicht bereitwillig, und deshalb sind die
Vorteile, die sie erhalten, nicht so positiv. Es ist besser, gerne
und freudig zu geben. Ist es nicht so, dass die Menschen
unter Druck geben?
Fragender: Ja.