Hausarbeit - Franchising - Deckblatt by Mark Etting | Página 18

49 6. Schlussbetrachtung Bei der Betrachtung der grundlegenden Vorraussetzungen, der Mechanismen, der Strategien und der Ziele des Imagetransfers wird deutlich, dass das Image eine entscheidende Rolle unter den Determinanten des Verbraucherverhaltens spielt. Denn eine Kaufentscheidung wird nicht nur von den objektiven Eigenschaften eines Gegenstandes bestimmt, sondern vor allem von dem subjektiven Empfinden. So versucht das Image ein emotionales aber auch rationales Erlebnis, über den sachlich-funktionalen Nutzen hinaus, zu kommunizieren. Die Aufladung eines Produktes mit einem positiven Image ist in der heutigen Marktwirtschaft zu einem überaus wichtigen Thema für die Hersteller von Gütern herangewachsen. Die Hersteller sehen sich mit einem zunehmenden Floprisiko neuer Marken und Produkte, steigenden Werbekosten, sowie einem immer stärker werdenden Verdrängungswettbewerb konfrontiert.50 Der Imagetransfer bietet den Herstellern von Verbrauchs- und Gebrauchsgütern bis hin zu Konsumgüterherstellern die Möglichkeit, neue Produkte kostengünstiger, schneller und mit vermindertem Floprisiko am Markt zu etablieren. Die Möglichkeiten, welche in Kapitel vier aufgeführt wurden, sind zahlreich, haben aber alle das gleiche Ziel: Den Transfer eines bereits vorhandenen Images auf ein neues Produkt oder eine neue Marke. Es wurde aufgezeigt, dass es sich bei dem transferierten Image nicht immer um das eines bereits bestehenden Produkts handeln muss, sondern dass auch unabhängige Images, die augenscheinlich nicht viel mit dem Produkt zu tun haben, auf dieses übertragen werden können. Abschließend ist zu sagen, dass der Imagetransfer ein Instrument ist, dass heute von fast allen großen Firmen für die Positionierung ihrer Marken am Markt verwendet wird und welches in Zukunft sicherlich noch weiter an Bedeutung gewinnt. 50 Vgl.: Meyer, A., Mayer, R., 1987, S. 9 14