Hausarbeit - Franchising - Deckblatt by Mark Etting | Página 18
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6. Schlussbetrachtung
Bei der Betrachtung der grundlegenden Vorraussetzungen, der Mechanismen, der Strategien
und der Ziele des Imagetransfers wird deutlich, dass das Image eine entscheidende Rolle unter
den Determinanten des Verbraucherverhaltens spielt. Denn eine Kaufentscheidung wird nicht
nur von den objektiven Eigenschaften eines Gegenstandes bestimmt, sondern vor allem von
dem subjektiven Empfinden. So versucht das Image ein emotionales aber auch rationales
Erlebnis, über den sachlich-funktionalen Nutzen hinaus, zu kommunizieren.
Die Aufladung eines Produktes mit einem positiven Image ist in der heutigen Marktwirtschaft
zu einem überaus wichtigen Thema für die Hersteller von Gütern herangewachsen. Die
Hersteller sehen sich mit einem zunehmenden Floprisiko neuer Marken und Produkte,
steigenden Werbekosten, sowie einem immer stärker werdenden Verdrängungswettbewerb
konfrontiert.50
Der Imagetransfer bietet den Herstellern von Verbrauchs- und Gebrauchsgütern bis hin zu
Konsumgüterherstellern die Möglichkeit, neue Produkte kostengünstiger, schneller und mit
vermindertem Floprisiko am Markt zu etablieren. Die Möglichkeiten, welche in Kapitel vier
aufgeführt wurden, sind zahlreich, haben aber alle das gleiche Ziel: Den Transfer eines bereits
vorhandenen Images auf ein neues Produkt oder eine neue Marke.
Es wurde aufgezeigt, dass es sich bei dem transferierten Image nicht immer um das eines
bereits bestehenden Produkts handeln muss, sondern dass auch unabhängige Images, die
augenscheinlich nicht viel mit dem Produkt zu tun haben, auf dieses übertragen werden
können.
Abschließend ist zu sagen, dass der Imagetransfer ein Instrument ist, dass heute von fast allen
großen Firmen für die Positionierung ihrer Marken am Markt verwendet wird und welches in
Zukunft sicherlich noch weiter an Bedeutung gewinnt.
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Vgl.: Meyer, A., Mayer, R., 1987, S. 9
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