Tipp 5
BEI SCHMERZHAFTEN GELENKABNÜTZUNGEN
Eine Arthrose kann das Leben ganz schön schwer machen. Ob Knie, Hüfte oder Hände – wenn der schützende Knorpel zwischen den Gelenken abgenützt ist, reibt Knochen auf Knochen. Das führt zu Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen, die mitunter bis ins Mark ziehen.
• BEINWELLSALBE Ein nahezu unverzichtbares Mittel in solchen Fällen ist der Beinwell. Seit Jahrhunderten wird er bei Knochen- und Gelenkbeschwerden eingesetzt, und es gibt viele bewährte Arten, ihn zuzubereiten.
Einige Kräuterkundige stellen ihre Beinwellsalbe aus gleichen Teilen geriebener, frischer Beinwellwurzel und Bio-Schweineschmalz her. Diese Mischung ergibt ein kräftiges Einschmiermittel, das im Kühlschrank aufbewahrt werden sollte. Es ist nicht lange haltbar, wird nur äußerlich angewendet – und entfaltet dort seine ganze wohltuende Kraft.
• HAGEBUTTENPULVER Zur inneren Unterstützung empfehle ich eine tägliche Portion Hagebuttenpulver. Ein Teelöffel voll stärkt das Immunsystem, liefert reichlich Vitamin C sowie andere bioaktive Stoffe.
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• KOHLBLÄTTER Eines der ältesten Hausmittel bei Arthrose sind weichgeklopfte Kohlblätter. Sie werden über Nacht auf die schmerzenden Gelenke gebunden oder auch nur für einige Stunden aufgelegt. Sie ziehen Hitze und Entzündung aus dem Gewebe und können auch bei Ischiasbeschwerden gute Dienste leisten.
KLEINER NACHSATZ In vielen Supermärkten finden sich heute bunte Getränke mit Aroma – besonders bei jungen Leuten sind sie beliebt. Doch Vorsicht: Die meisten dieser Aromastoffe sind synthetisch und können den Stoffwechsel sowie den Darm belasten. Wer etwas für seine Gesundheit und seine Gelenke tun will, sollte darauf achten, dass der Darm in Ordnung bleibt – und das bedeutet: keine künstlichen Aromastoffe, weder in Speisen noch in Getränken!
FNL | GESUNDHEITSBOTE | Heft 6 / 2025