Tipp 4
DIES UND DAS
Einige altbewährte Naturheilmittel habe ich bereits in früheren Gesundheitsboten beschrieben – doch da sie so wirksam sind und leicht in Vergessenheit geraten, möchte ich sie noch einmal in Erinnerung rufen.
• SALZSOLE Ganz einfach selbst herzustellen ist eine Salzsole. Man mischt etwa ½ Hand voll Natursalz-Stein mit Wasser( Verhältnis ca. 1:4).
Das Wasser sollte keimfrei sein – also destilliert oder zuvor abgekocht – und auch das Salz von guter Qualität. Nach 24 Stunden ist die 26 % ige Salzsole fertig. In dieser Lösung tränkt man Tücher, die dann als Auflagen für schmerzende Gelenke verwendet werden. Der Salzstein darf sich nie komplett auflösen.
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• HONIG Auch der Honig kann heilkräftig wirken, besonders bei überbeanspruchten Knien.
Man trägt etwas guten, naturreinen Honig auf die schmerzende Stelle auf und pumpt ihn sanft in die Haut – nicht einmassieren, sondern mit den Handflächen leicht noch vor und zurück eindrücken. Der Honig zieht sich nach einiger Zeit wie zäher Kaugummi und kann sich dabei dunkel verfärben. Danach einfach mit warmem Wasser abwaschen – und staunen, wie wohltuend das ist.
• EIERSCHALEN Ein oft übersehener Schatz steckt auch in den Eierschalen, die beim Backen übrig bleiben. Statt sie den Hühnern zu überlassen, können sie dem eigenen Kalziumhaushalt dienen.
Die Schalen werden gewaschen, im Backofen kurz erhitzt( zur Desinfektion) und anschließend in der Kaffeemühle oder im Mixer fein vermahlen.
Eine Eierschalen-Kur dauert 21 Tage: Täglich wird ½ Teelöffel des feinen Pulvers – am besten mit Wasser – eingenommen. Das darin enthaltene Kalzium ist chemisch identisch mit dem unseres eigenen Körpers – ein schöner Beweis dafür, wie eng alles Leben miteinander verwandt ist.
FNL | GESUNDHEITSBOTE | Heft 6 / 2025