Bundesleiterin Sieglinde Salbrechter
Liebevoll sein – besonders im Advent
Lieblosigkeit macht krank, sagt der Hirnforscher Gerald Hüther. Ein Satz, der gerade jetzt, mitten im Adventstrubel, aktueller nicht sein könnte. Zwischen Einkaufslisten, Terminen und Erwartungen verlieren wir schnell den Blick für das Wesentliche: liebevoll zu bleiben – mit anderen, aber auch mit uns selbst.
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Dabei ist Selbstliebe keine Luxusidee. Sie beginnt im Kleinen: bewusst essen, sich bewegen, ausreichend schlafen, ab und zu einen Gang zurückschalten. Wer gut für sich sorgt, hat auch die Kraft, anderen Gutes zu schenken.
Liebevoller leben geht sofort: ein ehrliches Lächeln, ein freundlicher Gruß, ein paar Schritte zu Fuß statt mit dem Auto. Schon Kleinigkeiten verändern die Stimmung. Und wenn Sorgen schwer auf uns lasten, hilft der Gedanke: Wo ein Fenster sich schließt, öffnet sich eine Tür.
Der Advent lädt ein, den Alltag zu entschleunigen. Statt Stress und Hektik darf er zur Jahreszeit der Freundlichkeit werden – auch uns selbst gegenüber. Manchmal genügt schon eine Tasse guter Tee, um innerlich zur Ruhe zu
kommen. Eine Menge Vorschläge dazu gibt es in diesem Gesundheitsboten. In diesem Sinne: Schenke dir Momente der Gelassenheit und gib sie weiter. Das ist die schönste Form von Liebe – und die beste Medizin.
Eine lichtvolle Adventzeit, frohe Festtage und einen guten Rutsch wünscht dir
deine Bundesleiterin Sieglinde Salbrechter
PS: Wenn du ein liebevolles Weihnachtsgeschenk brauchst, dann wäre das Jahresabo eines Gesundheitsboten eine gute Idee. Melde dich in der Zentrale zentrale @ fnl. at.
FNL | GESUNDHEITSBOTE | Heft 6 / 2025