Ich habe eine Schwäche für . . .
Hunde!
Es gibt unendlich viele gute Gründe dafür, warum ich
gerne mit Hunden zusammen lebe. Vielleicht ist es die
Art und Weise, wie Hunde mit den Menschen umgehen, die sie mögen; wie viel Freude es macht, ihnen zuzusehen wenn sie mit anderen Hunden um die Wette
rennen und wie sie mir auf ihre ganz eigene Art und
Weise beibringen, sie zumindest ein bisschen besser zu
verstehen.
Für mich ist es faszinierend zu beobachten, wie ein
Hund dem anderen nur mit Blicken deutlich machen
kann, dass er besser auf Abstand bleiben sollte, oder ihn
durch Körpersprache zum Spielen auffordert.
Auch finde ich es toll zu lernen, wie Hunde untereinander kommunizieren und mich mit Hundepsychologie
zu beschäftigen. Das ist, als würde ich eine komplizierte
Fremdsprache lernen, nur schwerer, da sie nicht nur aus
Wörtern bzw. Lauten besteht, sondern hauptsächlich
aus Mimik und Gestik.
Manche Hunde helfen Blinden oder herzkranken
Menschen, andere sind beim Zoll oder spüren Brandbeschleuniger auf, die meisten sind allerdings Freunde
der unterschiedlichsten Menschen, und ich glaube, diese Aufgabe ist die vielleicht schwierigste von allen; sie
schenken Zuneigung ohne darum gebeten zu werden
oder eine direkte Gegenleistung zu erwarten.
Jeder Hund, den ich sehe, bringt mich zum Nachdenken darüber, warum er so ist, wie er ist.
Leider gibt es immer wieder Hunde, die Angst gegenüber Menschen zeigen. Ich frage mich, was man diesen Tieren angetan hat, welche Erfahrungen sie machen
mussten, um eine solche Abneigung zu entwickeln.
Kein Hund ist perfekt, doch mittlerweile habe ich gelernt, Hunde trotzdem – oder aber gerade deswegen – so
zu mögen, wie si