Festschrift Jubiläum 25 Jahre | Page 22

Ich habe eine Schwäche für . . . Hunde! Es gibt unendlich viele gute Gründe dafür, warum ich gerne mit Hunden zusammen lebe. Vielleicht ist es die Art und Weise, wie Hunde mit den Menschen umgehen, die sie mögen; wie viel Freude es macht, ihnen zuzusehen wenn sie mit anderen Hunden um die Wette rennen und wie sie mir auf ihre ganz eigene Art und Weise beibringen, sie zumindest ein bisschen besser zu verstehen. Für mich ist es faszinierend zu beobachten, wie ein Hund dem anderen nur mit Blicken deutlich machen kann, dass er besser auf Abstand bleiben sollte, oder ihn durch Körpersprache zum Spielen auffordert. Auch finde ich es toll zu lernen, wie Hunde untereinander kommunizieren und mich mit Hundepsychologie zu beschäftigen. Das ist, als würde ich eine komplizierte Fremdsprache lernen, nur schwerer, da sie nicht nur aus Wörtern bzw. Lauten besteht, sondern hauptsächlich aus Mimik und Gestik. Manche Hunde helfen Blinden oder herzkranken Menschen, andere sind beim Zoll oder spüren Brandbeschleuniger auf, die meisten sind allerdings Freunde der unterschiedlichsten Menschen, und ich glaube, diese Aufgabe ist die vielleicht schwierigste von allen; sie schenken Zuneigung ohne darum gebeten zu werden oder eine direkte Gegenleistung zu erwarten. Jeder Hund, den ich sehe, bringt mich zum Nachdenken darüber, warum er so ist, wie er ist. Leider gibt es immer wieder Hunde, die Angst gegenüber Menschen zeigen. Ich frage mich, was man diesen Tieren angetan hat, welche Erfahrungen sie machen mussten, um eine solche Abneigung zu entwickeln. Kein Hund ist perfekt, doch mittlerweile habe ich gelernt, Hunde trotzdem – oder aber gerade deswegen – so zu mögen, wie si