Edelstahl Aktuell Mai 2024 | Page 5

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Produkte herzustellen , war jedoch groß und so siedelte sich das Unternehmen im Herkunftsort der Gründer , dem oberbergischen Lindlar , an . Dieser Standort verfügte über einen Bach , der dem Unternehmen als Energiequelle für den Antrieb der Schmiedehämmer diente . Von dort aus entwickelte sich das Unternehmen schnell zu einer Gießerei , die 1932 mit einer eigenen Formgussproduktion begann und einige Jahre später ihre Produktion um den horizontalen und vertikalen Schleuderguss sowie die Feingussproduktion vergrößerte . Heutzutage ist das Unternehmen , das 1962 erstmals Schleudergussrohre an die petrochemische Industrie lieferte , Weltmarktführer für Rohrsysteme für die Petrochemie . S + C konnte in den 145 Jahren der Firmengeschichte auch international viele Standbeine aufbauen . Das Unternehmen verfügt weltweit über mehr als 30 Handelsvertretungen und produziert neben dem Stammsitz auch in der Tschechischen Republik , in einem Werk in Spanien und einem in Malaysia . Außerdem gibt es ein Verkaufsbüro in Houston . S + C beschäftigt weltweit rund 1.100 Mitarbeiter , am Hauptsitz etwa 650 . Lars Niemczewski sagt hierzu : „ Wir sind sehr fest verwurzelt an den Standorten , an denen wir tätig sind . Für die Unternehmerfamilie ist es von großer Bedeutung , dass wir in diesen Regionen Verantwortung übernehmen . An allen Standorten engagieren wir uns für karitative und gemeinnützige Zwecke und unterstützen Tafeln und Schulen . Ein- bis zweimal im Jahr engagieren sich auch unsere Auszubildenden im Rahmen eines sozialen Tages , an dem sie beispielsweise bei Tafeln mithelfen oder einen Spielplatz renovieren .“
Im Schmelz- und Gießbetrieb geht es heiß her . Samuel Usai ist mit Leidenschaft Gießereimeister .
Eine hohe Bearbeitungstiefe kann bei S + C realisiert werden .
Prozessoptimierung auf 1,5 Kilometern Werkgelände Das Werk in Malaysia wurde gerade durch Investitionen durchlaufoptimiert . In diesem Jahr liegt der Fokus – trotz der hohen Energiekosten – auf dem Standort Deutschland . Dort besteht das Problem in der Lage in einem engen Tal . Viele Werkhallen und andere Gebäude sind organisch gewachsen - sie wurden dort gebaut , wo Platz und Ressourcen vorhanden waren . Wenn heutzutage Güter von einem Ende des Werks zum anderen transportiert werden müssen , beträgt die Distanz bis zu 1,5 Kilometer . Deshalb werden hier Umstrukturierungen zur Durchlaufoptimierung vorgenommen . In diesem Jahr wird vor allem , die größte Halle überarbeitet in der das Hauptprodukt , die Schleudergussrohre , hergestellt werden . Um dort eine sehr deutliche Optimierung der Prozesse zu erreichen , investiert das Unternehmen auch in die Digitalisierung und nutzt künstliche Intelligenz .
Unterstützung durch künstliche Intelligenz „ Ein Thema , das uns alle berührt , ist künstliche Intelligenz . Wo können wir diese künstliche Intelligenz für uns nutzen , um unsere Produkte und unsere Prozesse zu verbessern “, beschreibt der Innovationsmanager . „ Als ein mittelständisches Unternehmen unserer Branche , sehen wir unsere Pläne mit KI als sehr fortschrittlich an und werden sie dieses Jahr bereits einsetzen .“ Schmidt + Clemens nutzt jetzt bereits KI im Marketing .
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