Die KHS GmbH investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in den gezielten Ausund Umbau seiner deutschen Standorte . Im Produktionssitz in Worms entsteht laut Pressemitteilung eine rund 4.400 Quadratmeter große Logistikhalle , die Anfang 2025 in Betrieb gehen soll . Damit stelle der Systemanbieter die Weichen für ein effizientes Distributionsmanagement und die gleichzeitige Erhöhung seiner Produktivität beim Bau von Palettier- und Packmaschinen .
Aktuelles KHS Worms baut neue Logistikhalle
Neue Logistikhalle soll Effizienz steigern Die neue Logistikhalle werde in Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen Goldbeck errichtet . Um die Produktion technisch und ökologisch auf den neuesten Stand zu heben , investiere KHS 3,5 Millionen Euro . Die Fertigung soll effizienter mit Maschinengroßteilen wie Robotern , Seitenwänden oder Transportbändern versorgt werden . „ Wenn in der Montage die benötigten Teile zur richtigen Zeit verfügbar sind , können wir kurze Lieferzeiten erreichen und unsere Produktivität steigern “, so Standortleiter Dr . Mohamed Astitouh .
3D-Visualisierung des Neubaus : Um dauerhaft höchste Effizienz in der Produktionsversorgung zu erreichen , baut KHS in der Enzinger Straße eine neue Logistikhalle . Grafik : Architekt Stefan Guth
Durch die unmittelbare Nähe von Montage- und Logistikhalle , einen überdachten Übergang sowie die räumliche Verbindung von Wareneingang und Qualitätsmanagement seien die Prozesse aufeinander abgestimmt . Moderne Regalsysteme , Kräne in der Halle sowie Transporthilfen runden die Modernisierung nach Unternehmensangaben ab . Kleinteile würden künftig in einer Fachbodenanlage gelagert , die eine schnelle Kommissionierung ermögliche . Teile mit einer Länge von bis zu vier Metern sollen in einem vollautomatisierten Shuttle-System eingelagert werden , wodurch eine effiziente Ausnutzung der Hallenhöhe ermöglicht werde .
Neuinvestition als ökologisches Vorzeigeprojekt Eine Luft-Luft-Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage liefern die Energie für die Fußbodenheizung . Zudem werde das gesamte Oberflächenwasser auf dem Gelände versickern können . Eine aufwendige Bepflanzung des Standorts unterstreiche darüber hinaus den ökologischen Ansatz . Das Werk in Worms sei eine der fünf deutschen KHS-Produktionsstätten . Aktuell beschäftigt KHS Worms mehr als 230 Mitarbeiter , darunter 15 Auszubildende , in diversen Berufen , beispielsweise in Ingenieursdisziplinen wie der Mechanik , in der Elektronik oder in der Verwaltung . Die Errichtung der neuen Logistikhalle in Worms sei nur eines von vielen Projekten der Investitionsoffensive . Alle deutschen Standorte werden sukzessive aus- oder umgebaut .
Präsident und CEO Heikki Malinen verlässt Outokumpu
Heikki Malinen , Präsident und CEO , hat sich entschlossen , Outokumpu zu verlassen , um eine Karrierechance außerhalb des Unternehmens wahrzunehmen . „ Die gemeinsame Reise begann inmitten von COVID und |
wir sind jetzt in einer Position , in der wir die stärkste Bilanz in der Branche haben . Heute sind wir als führendes Unternehmen im Bereich der Nachhaltigkeit anerkannt , mit starken Referenzen in Bezug auf Sicherheit , Kohlenstoffemissionen |
und Vielfalt . Ich möchte dem Vorstand , meinen Kollegen im Führungsteam und unseren engagierten Mitarbeitern weltweit für alles , was wir erreicht haben , meinen aufrichtigen Dank aussprechen “, so Heikki Malinen . |
Heikki Malinen wird seine derzeitige Position noch bis zu sechs Monate lang ausüben oder bis die Nachfolge geklärt ist . Das Verfahren zur Suche eine * r Nachfolger * in wird unverzüglich eingeleitet . |
Sandvik schließt die Übernahme von Almü ab
Sandvik hat die bereits angekündigte Übernahme der Almü Präzisions-Werkzeug GmbH ( Almü ) abgeschlossen . Almü ist ein in Deutschland ansässiger Anbieter von Zerspanungswerkzeugen und Lösungen im Bereich hochpräziser Bohr- , Reib- , Fräs- und Werkzeugsysteme . Das Unternehmen wird laut Pressemitteilung in Sandvik Coromant , einem Geschäftsbereich von Sandvik Manufacturing and
Machining Solutions , eingegliedert . Almü wurde 1978 gegründet , habe 44 Mitarbeiter und seinen Hauptsitz in Zell unter Aichelberg , Deutschland . Im Jahr 2022 habe das
Unternehmen einen Umsatz von ca . 6 Millionen Euro erwirtschaftet . Die Auswirkungen auf die EBITA-Marge und den Gewinn pro Aktie von Sandvik werden begrenzt sein .
16 edelstahl aktuell | Ausgabe 3 | mai 2024