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im Ostseestreifen des Landes viele Wracks, die Geschichte atmen. Vor den Buchten von Toila, Ristna Sadam und Tallinn schlummern weit mehr als 50 untergegangene Schiffe in unterschiedlichen Tiefen – jedes ein versunkenes Kapitel Weltgeschichte.
So etwa die „ Metalist“, ein 70,5 Meter langer Frachter, 1903 in Newcastle vom Stapel gelassen, höchstwahrscheinlich von sowjetischen Minenlegern versenkt. Sie liegt mit leichter Schlagseite auf dem Kiel, ihre Ladeluken geöffnet, die Kapitänsbrücke in
24 Metern Tiefe – ein imposanter Anblick. Oder die Bungsberg in der Bucht von Tallinn: aufrecht auf 38 Metern, mit sehenswerter Brücke, 1943 auf eine Mine aufgelaufen. Die Cristine, ein ehemaliger niederländischer Fischkutter, der im Zweiten Weltkrieg als deutsches Wach- und Minensuchschiff endete. Die Raa / Polaris, ein circa 32 Meter langes Segelboot, gesunken 1941 infolge einer Bombenexplosion.
Manche Wracks verweigern sich allerdings dem Blick der Taucher. Geschuldet ist das der
Das Steuerrad auf rund 33 Meter Tiefe gilt als eine der Attraktionen des Wracks der „ Bungsberg“
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