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Die Fotos dieser Doppelseite entstanden im August unterwegs, und die Kombination aus Trocki und spitzem Stacheldraht trägt eine ganz eigene Brisanz in sich.
Tief muss man nicht tauchen – alles Relevante liegt zwischen vier und zwölf Metern. Aber was sich dort unten auftut, ist schlichtweg einzigartig. Im Lampenschein tauchen vergitterte Zellen auf, Wachtürme, kleine Gebäude, Dachkonstruktionen ragen, wie Skelette aus dem Dunkel. Am Boden: Schuhe, Werkzeugteile, rostige Nägel, alte Schiebetruhen – stumme Zeugen eines Lebens hinter Gittern. Das( für Trockentaucher viel zu warme) Wasser zieht uns weit über eineinhalb Stunden in seinen Bann. Suchen. Staunen. Schaudern.
Rasmus Lehe, der ein Wassersportcenter direkt am See betreibt, hat die einstige Stätte des Grauens in ein Tauchparadies verwandelt. Für 25 Euro bekommt man Flasche, Blei, Parkplatz, Saunaeintritt und Umkleide – getaucht wird täglich von 10 bis 20 Uhr, eine Vorabreservierung ist aber empfehlenswert. Wer versunkene Bagger und schwere Unterwasser-Installationen mag, dem sei der östlichen Teil des Sees ans Herz gelegt – Rasmus schippert seine Gäste per Schlauchboot zum Einstieg. Und für die ganz Abgehärteten: Auch Eistauchen ist im Rummu erlaubt.
Estland hat natürlich noch mehr zu bieten als das „ Unterwassergefängnis“. So liegen
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