divingEurope 2|2026 | Nr. 46 | Page 54

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Pterois miles“, so der der zoologische Name des Indischen Rotfeuerfischs, lebt seit Ewigkeiten in den Gewässern des westlichen Indischen Ozeans. Im Osten dieses Meeres treffen die gefräßigen Räuber auf ihre pazifische Verwandtschaft namens „ Pterois volitans“.

Welchen Vertreter Taucher in der großen Übergangszone vor der Maske haben ist ad hoc kaum und selbst auf Fotos oft nur schwer zu erkennen. Lediglich die weniger vertretenen Arten heben sich deutlich durch( kleinere) Größe, meist deutlich anders geformte Flossen und Muster ab. Die Unterschiede von miles und volitans manifestieren sich hauptsächlich in der Anzahl ihrer Flossenstacheln und ähnlichen Details – aber das spielt wohl für die meisten von uns keine Rolle. Denn eines ist ja unbestritten: schön anzusehen sind diese Tierarten allemal, und für Fotografen und Filmer wegen ihrer meist stoischen Ruhe immer auch ein dankbares Motiv.
Seit 2014 sind Rotfeuerfische flächendeckend vor den Küsten Zyperns, der Türkei und im Levantinischen Becken im Südosten des Mittelmeers vertreten( Quelle: „ Spektrum der Wissenschaft“)
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