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Wer es will: Free Falling bis zum Riff an den Canyones
Meer“ laufen lassen könnte: Craig, Exil-Brite und Wahlkatalane, Captain und die lebende Ikone der Stollis. Seit Eröffnung der Basis im Jahre 1971 ist er mit Bord. Wenn einer das Meer hier kennt, ist es definitiv er, seine nautischen Kenntnisse haben Gewicht. Gruppenmäßig eingeteilt platzieren sich je fünf Taucher links und rechts auf dem Kajütdach des Mahagoni-Tauchschiffs, vorne oder hinten sind noch die Basenleiter und Guides. Leinen los, wir tuckern gemütlich aus der Bucht. Nach 200 Meter nickt Craig wortlos mit dem Kopf, sein Daumen geht hoch, der Tauchgang an den Canyones ist gebongt, Wind und Wellen sind ok. Noch einen knappen Kilometer – sprich etwa zehn Minuten – und wir machen an der Boje fest. Nochmals kurz wer mit wem, wo es langgeht und dann: „ Alla hopp, Obacht gäbbe, s`het e weng Schdrömung, un runner“.
Wir orientieren uns am Bojenseil, um die zwölf Meter fallen wir durchs Blau, dann sind wir Oberkante Riff. Von da verteilen sich nun die einzelnen Gruppen: Die einen ziehen ihre Runden über oder in den Canyons, andere tauchen an die Außenriffe, die zwischen 30 und 40 Meter tief abfallen. Heute ist unser
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