CEWE OnTour 03/2017 | Page 11

Ob analog oder digital: Alle Bilder werden in einem zentralen Ordner archiviert. 5 Profi-Tipps fürs persönliche Bildarchiv Das Bildarchiv quillt über? Diese 5 Tipps von den MAGmove-Profis machen das Suchen und Finden zum Kinderspiel. 1. Software verwenden Fotos nur mit Windows zu verwalten ist ab einer bestimmten Archivgröße nicht mehr praktikabel. Nutzen Sie eine Software, etwa ACDSee oder IrfanView (gratis), um Bilder auszuwählen und zu sortieren. 2. Metadaten pflegen Beschreiben Sie Ihre Bilder mit Metadaten. Wichtig sind die vier „Ws“: WER, WAS, WANN, WO. Datum und Urheber nicht vergessen, und Ihre Bilder sind schon fast perfekt archiviert. Ruck, zuck geht das mit der „Stapelverarbeitung“ . 3. Schreibfehler vermeiden Achten Sie darauf, nicht zu viele unter- schiedliche Metadaten anzulegen. Die Schreibweise sollte immer gleich sein, ein Thesaurus in der Software hilft. So kann die Suche nicht ins Leere laufen. 4. Hierarchien einreißen Der schwerste Schritt für jeden Fotografen: Lösen Sie alte Ordnerstrukturen auf – Sie brauchen Sie nicht mehr. Speichern Sie das komplette Archiv in einem Ordner. Das gewünschte Bild finden Sie ganz einfach mit der Volltextsuche nach Metadaten. 5. Sicher speichern DVDs und Festplatten empfehlen sich nicht für die Langzeitarchivierung. Benutzen Sie besser eine Cloud: Bei skyfish.com etwa ist das erste GB kostenlos, ab fünf GB werden vier Euro monatlich fällig. Bei CEWE MYPHOTOS bekommen Sie ein Jahr lang zehn GB geschenkt. Danach kostet es ab 50 Cent monatlich (siehe auch Seite 50). über welches Wissen seine Mitarbeiter verfügen. Für die Medienprofis ist es selbstverständlich, sich an festgelegte Standards zu halten. Das bedeutet: Die Bildinformationen müssen auf die immer gleiche Wei- se gespeichert und beschrieben werden, eine winzige Abweichung genügt, um Suchanfragen ins Leere lau- fen zu lassen. Bildagenturen und Fotografen arbeiten seit Jahren mit dem von Adobe entwickelten Standard XMP („Extensible Metadata Platform“). Dieser umfasst automatisch gespeicherte EXIF-Daten wie Kamera- modell, Aufnahmedatum, Blende oder Verschlusszeit, aber auch andere Informationen, die für ein funktio- nierendes Bildarchiv wichtig sind: Der Urheber hinter- legt hier sein Copyright, beschreibt den Aufnahmeort, vergibt eine Bewertung, hält fest, welches Motiv foto- grafiert wurde und vieles mehr. Die größte Hürde für Unternehmen ist es, bestehende Strukturen aufzulösen. „Für die ist das so, als würden sie alles auf den Fußboden schütten“, erzählt Weich- brodt. „Und so ist es irgendwie auch, alles kommt in einen Ordner, Schubladen und Ordnerhierarchien sind nicht mehr nötig, wir haben inzwischen effizientere digitale Werkzeuge“. Es ist so ähnlich wie bei der Datenspeicherung auf einer Festplatte: Auf der www.cewe-fotoservice.de 11