Ob analog oder
digital: Alle Bilder
werden in einem
zentralen Ordner
archiviert.
5 Profi-Tipps fürs
persönliche Bildarchiv
Das Bildarchiv quillt über? Diese 5 Tipps
von den MAGmove-Profis machen das
Suchen und Finden zum Kinderspiel.
1. Software verwenden
Fotos nur mit Windows zu verwalten ist ab
einer bestimmten Archivgröße nicht mehr
praktikabel. Nutzen Sie eine Software, etwa
ACDSee oder IrfanView (gratis), um Bilder
auszuwählen und zu sortieren.
2. Metadaten pflegen
Beschreiben Sie Ihre Bilder mit Metadaten.
Wichtig sind die vier „Ws“: WER, WAS,
WANN, WO. Datum und Urheber nicht
vergessen, und Ihre Bilder sind schon fast
perfekt archiviert. Ruck, zuck geht das
mit der „Stapelverarbeitung“ .
3. Schreibfehler vermeiden
Achten Sie darauf, nicht zu viele unter-
schiedliche Metadaten anzulegen. Die
Schreibweise sollte immer gleich sein, ein
Thesaurus in der Software hilft. So kann
die Suche nicht ins Leere laufen.
4. Hierarchien einreißen
Der schwerste Schritt für jeden Fotografen:
Lösen Sie alte Ordnerstrukturen auf – Sie
brauchen Sie nicht mehr. Speichern Sie das
komplette Archiv in einem Ordner. Das
gewünschte Bild finden Sie ganz einfach
mit der Volltextsuche nach Metadaten.
5. Sicher speichern
DVDs und Festplatten empfehlen sich nicht
für die Langzeitarchivierung. Benutzen Sie
besser eine Cloud: Bei skyfish.com etwa
ist das erste GB kostenlos, ab fünf GB
werden vier Euro monatlich fällig. Bei
CEWE MYPHOTOS bekommen Sie ein Jahr
lang zehn GB geschenkt. Danach kostet es
ab 50 Cent monatlich (siehe auch Seite 50).
über welches Wissen seine Mitarbeiter verfügen.
Für die Medienprofis ist es selbstverständlich, sich an
festgelegte Standards zu halten. Das bedeutet: Die
Bildinformationen müssen auf die immer gleiche Wei-
se gespeichert und beschrieben werden, eine winzige
Abweichung genügt, um Suchanfragen ins Leere lau-
fen zu lassen. Bildagenturen und Fotografen arbeiten
seit Jahren mit dem von Adobe entwickelten Standard
XMP („Extensible Metadata Platform“). Dieser umfasst
automatisch gespeicherte EXIF-Daten wie Kamera-
modell, Aufnahmedatum, Blende oder Verschlusszeit,
aber auch andere Informationen, die für ein funktio-
nierendes Bildarchiv wichtig sind: Der Urheber hinter-
legt hier sein Copyright, beschreibt den Aufnahmeort,
vergibt eine Bewertung, hält fest, welches Motiv foto-
grafiert wurde und vieles mehr.
Die größte Hürde für Unternehmen ist es, bestehende
Strukturen aufzulösen. „Für die ist das so, als würden
sie alles auf den Fußboden schütten“, erzählt Weich-
brodt. „Und so ist es irgendwie auch, alles kommt in
einen Ordner, Schubladen und Ordnerhierarchien sind
nicht mehr nötig, wir haben inzwischen effizientere
digitale Werkzeuge“. Es ist so ähnlich wie bei der
Datenspeicherung auf einer Festplatte: Auf der
www.cewe-fotoservice.de
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