Smarte elektrische Antriebe als Datenlieferanten
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Smarte elektrische Antriebe als Datenlieferanten
Wegbereiter für die KI-Nutzung
Moderne elektrische Stellantriebe haben sich als Schlüsseltechnologie etabliert, weil sie heute weit mehr bieten als reine Stellbewegungen von Armaturen. In Zeiten des Wandels eine Entwicklung, die der Markt dringend benötigt. Denn smarte elektrische Stellantriebe „ leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Anlagen auch in Zeiten mit wenig Fachpersonal und hohem Kostendruck sicher und effizient zu betreiben“, erklärt Kevin Nietupski, Leiter Digitale Transformation bei AUMA.
In nahezu allen Industriezweigen bemerkt AUMA verstärkt einen Trend hin zu smarten elektrischen Antriebslösungen. Die Gründe aus Sicht von Kevin Nietupski: Sie erfüllen präzise und zuverlässig die geforderten Stellund Regelaufgaben – auch unter anspruchsvollen Bedingungen – und garantieren durch robuste Bauweise eine hohe Verfügbarkeit. Elektrische Antriebslösungen lassen sich per Ethernet-Kommunikation nahtlos in moderne Automatisierungsarchitekturen integrieren. Und sie sammeln umfangreiche Daten, „ aus denen sich strukturierte Informationen und Trends zum Beispiel bezogen auf den Gerätezustand ableiten lassen“.
Integrierte Sensoren und Analysealgorithmen Die Digitalisierung hat elektrische Stellantriebe zu Datenlieferanten in den Anlagen gemacht – nicht für die Stellantriebe selbst, sondern auch für die Armaturen. „ Dank einer Vielzahl an integrierten Sensoren und Analysealgorithmen zur Datenaufbereitung liefern sie strukturierte Informationen an Instandhaltungssysteme“, erläutert der Verantwortliche für die digitale Transformation bei AUMA. Dazu gehören etwa Last- und Drehmomentverläufe, Schaltspielanalysen,
Mit dem digitalen Ökosystem CORALINK werden die von einem Stellantrieb gesammelten Daten automatisiert aufbereitet und konkrete Empfehlungen gegeben. Quelle: AUMA
Temperatur- und Vibrationsdaten sowie Trenddaten für zum Beispiel Verschleiß und Abnutzung. Diese Transparenz ermögliche es Betreibern, datenbasierte Investitions-Entscheidungen zu treffen.
Wir erzeugen konkrete Empfehlungen
„ Alle smarten elektrischen Stellantriebsbaureihen von AUMA, wie zum Beispiel TIGRON, PROFOX und SA und SQ mit Stellantriebs-Steuerung AC 01.2, stellen derartige Daten zur Verfügung“, berichtet Kevin Nietupski. Mit dem digitalen Ökosystem CORALINK gehe AUMA sogar noch eine Stufe weiter: „ Wir bereiten die von einem Stellantrieb gesammelten Daten automatisiert auf und erzeugen daraus konkrete Empfehlungen und eine zustandsbasierte Instandhaltungsstrategie für unsere Kunden.“ Trotz der enormen Vorteile einer zunehmenden Digitalisierung sieht der AUMA Experte in Deutschland weiterhin Nachholbedarf – insbesondere beim durchgängigen digitalen Datenfluss, der systematischen Nutzung von Zustandsdaten von Feldgeräten und der Integration cloudbasierter Wartungsmodelle. Aber: Der Trend zeige hier mittlerweile eindeutig in Richtung vernetzter, intelligenter Stellantriebe als Standardkomponente.
Zustandsbasierte Wartungsmaßnahmen Nicht zu vergessen: Die smarten Stellantriebe ebnen den Weg zur Integration von Künstlicher Intelligenz. Als Datenaufbereiter bilden sie die Grundlage, zukünftig Machine Learning oder auch KI sinnvoll einzusetzen. „ Ihre Stärken sind entscheidend“, betont der Digitalexperte. Dazu gehöre die hochauflösende Sensorik als Datenbasis, so dass der KI qualitativ gute Daten als Grundlage für die Mustererkennung zur Verfügung gestellt werden. Die Robustheit sorge für stabile, reproduzierbare Datenqualität. Die Nutzung moderner Kommunikationsprotokolle ermögliche zudem die schnelle, zuverlässige Datenübertragung an Instandhaltungssysteme, Edge- oder Cloud-Systeme.
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