» Weitere Sterne kaufen, wenn jemand welche findet.« Der da, sagte sich der kleine Prinz, denkt ein bißchen wie mein
Säufer. Indessen stellte er noch weitere Fragen: » Wie kann man die Sterne besitzen?« » Wem gehören sie?« erwiderte mürrisch der Geschä�smann. » Ich weiß nicht. Niemandem.« » Dann gehören sie mir, ich habe als erster daran gedacht.« » Das genügt?« » Gewiß. Wenn du einen Diamanten findest, der niemandem gehört, dann ist er dein. Wenn du eine Insel findest, die niemandem gehört, so ist sie dein. Wenn du als erster einen Einfall hast und du läßt ihn patentieren, so ist er dein. Und ich, ich besitze die Sterne, da niemand vor mir daran gedacht hat, sie zu besitzen.«
» Das ist wahr «, sagte der kleine Prinz. » Und was machst du damit?«
» Ich verwalte sie. Ich zähle sie und zähle sie wieder «, sagte der Geschä�smann. » Das ist nicht leicht. Aber ich bin ein ernstha�er Mann.« Der kleine Prinz war noch nicht zufrieden. » Wenn ich eine Seidenschal habe, kann ich ihn um meinen Hals wickeln und mitnehmen. Wenn ich eine Blume habe, kann ich meine Blume pflücken und mitnehmen. Aber du kannst die Sterne nicht pflücken!« » Nein, aber ich kann sie in die Bank legen.« » Was soll das heißen?« » Das heißt, daß ich die Zahl meiner Sterne auf ein kleines Papier schreibe. Und dann sperre ich dieses Papier in eine Schublade.«
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