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7. Die Neue Pinakothek: Griechische Landschaften von Carl
Rottmann
Carl Rottmann war der von Ludwig I. bevorzugte Landschaftsmaler. Für den König war Rottmann
ein Jahr in Griechenland unterwegs. Das stimmungsvolle Gemälde zeigt die Insel Delos im Licht der
aufgehenden Sonne (Harz-Ölmalerei auf Putztafel, 1840, 162 x 206 cm). Foto: Wikipedia
Die Neue Pinakothek wurde von Ludwig I. gegründet, der damit
seine Gemäldesammlung der Öffentlichkeit zugänglich machen wollte. Der erste Bau der
Pinakothek wurde nach Entwürfen von Friedrich von Gärtner unter August von Voit errichtet
und im Jahr 1853 eröffnet. Es war die erste Sammlung moderner Kunst weltweit, genau
gegenüber der Alten Pinakothek.
Mit ihrer Eröffnung 1853 war die Neue Pinakothek die erste Sammlung moderner Kunst der Welt.
Die Fotographie stammt aus dem Jahr 1854. Im Krieg wurde das Museum schwer beschädigt,
später abgerissen. Heute steht ein Neubau an seiner Stelle. Foto: Wikipedia
Im Kriegsjahr 1944 wurde die Neue Pinakothek durch Brandbomben schwer beschädigt, fünf
Jahre später wurde die Ruine abgerissen. 1975 wurde mit dem Neubau begonnen, der im Jahr
1981 eröffnet wurde. Knapp 400 Werke europäischer Kunst des 18. bis 20. Jahrhunderts warten
auf ihre Entdeckung.
Für uns sind besonders die Landschaftsgemäldeaus dem Griechenland des 19. Jahrhunderts
interessant. Der Landschaftsmaler Carl Rottmann (1797 – 1850) war im Auftrag von
König Ludwig I. von 1834 bis 1835 auf antiken Spuren in Griechenland unterwegs. Daraus
entstanden, von 1838 bis 1850, dreiundzwanzig Ölgemälde mit Motiven aus Athen, Korinth,
Sparta, Mykene bis zu Olympia, Marathon und vielen mehr.
Rottmann malte keine Idylle, sondern stellte die berühmten Orte realistisch dar, so wie er sie
während seiner Reise gesehen hatte. Einsame Landschaften, die ihre Spannung aus der
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