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5. Lenbachhaus: Die Brunnen im Hausgarten der Lenbachvilla
Die großzügige Villa des Malers Franz von Lenbach orientierte sich stark an toskanischen
Villenanlagen. Das Lenbachhaus besitzt den schönsten Garten von München mit drei sehenswerten
Brunnen, die der griechischen Antike verpflichtet sind.
Der „Münchner Malerfürst“ Franz von Lenbach ließ, von 1887 bis 1891, eine Villa im Stil
der Neorenaissance erbauen. Den Entwurf stammt vom Architekten Gabriel von Seidl. Die
großzügige Villa entstand in prächtiger Lage: Unmittelbar vor der Propyläen am Königsplatz
und direkt an der Luisenstraße. Der Bau orientierte sich an toskanischen Villenanlagen.
Seine Wohnräume ließ Lenbach mit antiken Skulpturen und Kopien antiker Kunstwerke,
Malereien und Teppichen verzieren, die auch besichtigt werden können. Die Lenbachvilla
wurde bis 2013 generalsaniert und um einen Neubautrakt, in Form eines
goldglänzenden Kunstkubus, ergänzt. Heute befindet sich in beiden Gebäuden die Städtische
Galerie im Lenbachhaus mit 28 000 Kunstwerken. Seit den 70er-Jahren kauft die Galerie auch
zeitgenössische Kunst, z. B. von Joseph Beuys, an.
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