1. Glyptothek am Königsplatz: Die Skulpturen des Aphaiatempels von Ägina
Die Figuren vom Westgiebel des Aphaia-Tempels wurden Ende des 6. Jhd. v. Chr. angefertigt. Die dramatischen Szenen aus dem trojanischen Krieg zeigen Zweikampf-Szenen der Helden Aias und Teukros. In der Mitte steht die Schutzgöttin Athena mit Helm, Speer und Schild.
Die Glyptothek ist für uns das schönste und prächtigste Museum in München. Ihr Name kommt vom altgriechischen Wort Glyptos, für geschnitzt oder graviert. Der Kunsttempel wurde unter Kronprinz Ludwig, dem späteren König Ludwig I., vom Architekten Leo von Klenze errichtet und eröffnete im Jahr 1830. Damit ist die Glyptothek das erste öffentliche Museum Münchens, mit Meisterwerken antiker griechischer und römischer Skulpturen.
In der Glyptothek von München werden antike Skulpturen ausgestellt. Die klassizistische Architektur ist sehenswert und trägt zum imposanten Erscheinungsbild des Königsplatzes bei.
Aber nicht nur die Ausstellungsstücke im Inneren der Glyptothek, auch seine klassizistische Architektur ist absolut sehenswert und trägt zum imposanten Erscheinungsbild des Königsplatzesbei. Vor dem Vestibül befindet sich die Vorhallemit zwölf ionischen Säulen. Die Giebelgruppe der Glyptothek zeigt Athenaals Beschützerin der plastischen Künste. Die Figuren in den Nischen der Vorderseite stellen Dädalos, Prometheus, Hadrian, Perikles, Phidias und Hephaistos dar – als mythische Repräsentanten der Kunst.
77