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WILDENAU. Mit der Übernahme der Marke Kletzl und der Wiederaufnahme der Produktion in Wildenau hat die bayrische Metzgerei Wasner den traditionsreichen Standort neu belebt. Rund € 3,5 Millionen wurden investiert, im August 2025 liefen die Maschinen wieder an. Auf rund 5.000 m 2 entstehen neben den bekannten „ Kletzerln“ zahlreiche weitere Wurstspezialitäten für den österreichischen und deutschen Markt. Dabei setzt das Familienunternehmen auf traditionelles Metzgerhandwerk, erfahrene Mitarbeiter und regionale Zusammenarbeit.
„ Wir sehen hier enormes Potenzial. Der Standort bietet gewachsenes Know-how, engagierte Mitarbeiter sowie hervorragende Voraussetzungen für die Herstellung hochwertiger Wurstspezialitäten“, betont Wasner-Inhaber Hannes Weber. Langfristig sollen weitere Arbeitsplätze geschaffen und die regionale Wertschöpfung gestärkt werden.
FOKUS AUF ROHWURST, LEBERKÄSE & BRATWÜRSTE Der Produktionsschwerpunkt in Wildenau liegt auf Rohwurstspezialitäten. Im Mittelpunkt steht das „ Kletzerl“, dessen unverwechselbarer Geschmack laut Hannes Weber nicht nur auf der Rezeptur, sondern auf dem Zusammenspiel von Rohstoffen, Reifung, Produktionsbedingungen und handwerklichem Know-how beruht. Das Original könne daher nur in Wildenau hergestellt werden.
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Hannes Weber, Inhaber der Metzgerei Wasner( rechts) und Hermann Haider, Leiter des Standorts in Wildenau, haben den „ Kletzerln“ zum Comeback verholfen.
NEUE SORTEN UND PLÄNE Das Comeback der „ Kletzerl“ ist erfolgreich verlaufen, nun soll die Distribution weiter ausgebaut werden. Gleichzeitig entwickelt sich der Standort Wildenau zum Kompetenzzentrum für Rohwurstspezialitäten der Wasner-Gruppe. Rund 70 Prozent der Produktion entfallen bereits auf Rohwurst und Salami, 30 Prozent auf Brühwurst und Leberkäse
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. Monatlich werden rund 120 Tonnen Fleisch- und Wurstwaren für den österreichischen und deutschen Markt hergestellt. „ Wir sind und bleiben Metzger aus Leidenschaft. Gleichzeitig beobachten wir die Entwicklungen am Markt genau und wollen für unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten attraktive Produkte anbieten“, betont Hannes Weber.
DER MANN HINTER DEM KLETZL – NEUSTART Eine zentrale Rolle spielt Standortleiter Hermann Haider. Der gelernte Metzgermeister und Koch verfügt über mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in der Fleisch- und Wurstwarenherstellung. Seine berufliche Laufbahn führte ihn von der Produktion über die Produktentwicklung bis in leitende Funktionen. Dadurch vereint er handwerkliches Fachwissen mit umfassender Erfahrung in der Organisation und Steuerung von Produktionsbetrieben. „ Hermann kennt Branche und Produkte. Er verbindet fachliche Kompetenz mit Führungsstärke. Genau solche Persönlichkeiten braucht es, um einen Standort erfolgreich weiterzuentwickeln“, ist Weber überzeugt.
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WEITERENTWICKLUNG DES SORTIMENTS Neben Qualität und Handwerk setzt Wasner auch auf die Weiterentwicklung des Sortiments. Der innovationsstarke Betrieb will die Marke Kletzl behutsam weiterentwickeln und dabei ihre Identität bewahren. „ Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“, sagt Standortleiter Hermann Haider. Neben den bekannten Klassikern sollen künftig auch neue Produkte und Ideen ihren Platz finden. Unverändert bleibt die regionale Herkunft der Fleischrohstoffe sowie die Herstellung der Gewürzmischungen nach eigenen Vorgaben bei einem Partnerbetrieb in Salzburg.
ERFAHRENE MITARBEITER ALS FUNDAMENT Für Haider stand nach der Übernahme der Aufbau eines starken Teams im Mittelpunkt. Dabei setzte er bewusst auf die erfahrenen Mitarbeiter, die den Standort und die Rohwurstproduktion seit Jahren kennen. So konnte wertvolles Knowhow bewahrt und gleichzeitig die Basis für die Weiterentwicklung geschaffen werden. Von den rund 35 Beschäftigten waren bereits 25 vor der Übernahme bei Kletzl tätig.
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„ Ihr Wissen war eine wesentliche Grundlage für den erfolgreichen Neustart und sorgt heute dafür, dass traditionelle Handwerkskunst und gewachsene Qualitätsstandards erhalten bleiben. Wir haben ein Team zusammengestellt, das Erfahrung und frische Impulse verbindet und die weitere Entwicklung des Standorts mitträgt“, unterstreicht Standortleiter Haider und ergänzt: „ Maschinen lassen sich modernisieren, Produktionsstätten erweitern. Das Wissen, die Erfahrung und auch die Loyalität der Menschen sind durch nichts zu ersetzen.“ Mittelfristig soll das Team auf rund 60 Mitarbeiter wachsen. Aktuell wird noch ein gelernter Metzger gesucht.
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Foto: Lisa Burck / Bazzoka, Werbung
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