The Science Of Money (In German) The Science Of Money (In German) | Page 100
GELD
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Glück und Frieden bringst, die nicht mit dir verwandt sind,
dann wird es mit dir kommen. Wenn du denen Frieden und
Glück bringst, die mit dir verwandt sind, ist dein einziger
Nutzen, dass du deine karmischen Konten mit ihnen
bereinigst. Aber du wirst keine Belohnung erhalten, die mit
dir in dein nächstes Leben gehen wird. Eine andere Lösung
ist, dass du jemanden wie mich fragst. Dann würde ich dir
raten, Geld zu geben, um die Verbreitung des Wissens über
das Selbst zu ermöglichen, sodass andere davon profitieren
können. Du kannst für das Drucken von Büchern spenden,
die dieses Wissen weitergeben werden, sodass die, die diese
Bücher lesen, auf den richtigen Weg geführt werden. Ich
werde diesen Vorschlag machen, wenn mich jemand fragt,
aber ansonsten habe ich keinerlei persönliches Interesse
daran.
Ein Mensch glaubt vielleicht: Wenn ich eine bestimmte
Geldsumme angesammelt und gespart habe, wird mich
das glücklich machen, und ich werde nie wieder unglücklich
sein. Aber in dem Prozess des Ansammelns und des sicher
Aufbewahrens wird seine Gier aufrechterhalten. Er wird
selbst gierig. Du sollst Sparsamkeit praktizieren, du sollst
Wirtschaftlichkeit praktizieren und Geld weise ausgeben,
aber du sollst keine Gier praktizieren.
Wie tritt Gier ein, und wie setzt sie sich im Innern fest?
Wo beginnt dieser Prozess? In einem Menschen, der kein
Geld hat, existiert keine Gier. Aber sobald er
neunundneunzig Rupien hat, kommt die Gier, wenn er
versucht, aus seinem Ersparten einen glatten Hunderter zu
machen, indem er eine Rupie dazutut. Er denkt, dass er
heute kein Geld mehr für den Haushalt ausgibt, sondern
lieber eine Rupie zu seinem Guthaben dazutut. Das nennt
man den ‘Schub der Neunundneunzig’! Wenn ein Mensch
diesen Schub bekommt, wird seine Gier nicht befriedigt
sein, selbst wenn seine hundert Rupien sich in fünf Millionen
verwandeln. Diese Gier zerbricht nur, wenn ein Gnani ihn
wachrüttelt!
Von dem Moment an, wo er aufwacht, wird ein
habgieriger Mensch seine Gier praktizieren. Seinen
gesamten Tag verbringt er damit, von Gier eingenommen
zu sein. Das Gemüse ist zu teuer, wird er sagen. Seine Gier