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Der winterliche Garten Wann, was, wie füttern? k t i o pr e i s Aktionsprei ,– € 21 9kl. MwSt. St n iinkl ,– stat 339, stat t € 339 Motorsäge 135 Motorsäge 135 Leichte S äge für Hausbesit zer, e i n f ac h z u s t a r t e n u nd z u h a nd haben. Der X-Torq ® Motor reduzier t Kr af tstof f verbrauch und Schadstof femissionen. 4 0,9 cm³, 1,4 kW, 4,4 k g, S c hwe r t l ä n g e 3 6 c m 114 d B (A)* ; 102 d B (A)* * ; 3,9/3, 8 m /s² * * * * S ch allleis tung spege l g ar ant ier t ; * * S c h alldr uc k pe ge l am O hr ; * * *Äquiv ale nter Vibr at ionswer t (ahv, eq) vorderer/ hinterer H andgrif f W. Doormann & Kopplin GmbH & Co. KG Ratjendorfer Weg 2-10 (Gewerbegebiet) 24217 Schönberg • Tel. 04344/ 4111-0 WWW.DOORMANN-KOPPLIN.DE GPP - Ist das nicht fantastisch, welch bunte Vogelwelt sich im winterlichen Garten tummelt? Je mehr man die Gartenvögel optimal füttert, desto selbstverständlicher und vertrauter nutzen sie die Futterstellen, die wir ihnen bieten – ein Spaß für die ganze Familie! Essen Sie lieber gut bürgerlich, Hausmannskost oder italienisch-mediterran? Eher fleischreich oder vegan? So sehr sich menschliche Ernährungsgewohnheiten nach persönlichen Vorlieben richten, so zwingend müssen Wildvögel das fressen, was für sie artgerecht ist. Das geeignete Futter ist das A und O: Es muss zu den im Garten vorkommenden Körner-, Weichund Beerenfressern passen. Selbst eher scheue und seltener zu beobachtende Arten wie Dompfaffen, Schwanzmeisen und Grünspechte finden sich an den Futterstellen im Garten ein, wenn sie sich dort gegen robustere Arten, wie Kohlmeisen und Haussperlinge, durchsetzen können. Christine Welzhofer, Expertin für Wildvogelfütterung aus dem bayerischen Gessertshausen, ist überzeugt: »Entscheidend für möglichst zahlreiche fröhliche Vogelbesuche im Hausgarten ist die richtige Beantwortung der drei W-Fragen: Wann, was, wie füttern?« Galt früher die Meinung, Wildvögel bräuchte man nur bei Eis und Schnee zu füttern, so raten Experten heute zur Ganzjahresfütterung. »Zu wenig Wildblumen – und damit auch Insekten und Wildsamen – finden sich heute in der landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft. Ackerstiefmütterchen oder eine Schlupfwespe werden leider kaum mehr entdeckt«, beklagt Welzhofer. »Die Vögel nehmen die Ganzjahres- gel, die wohl genährt besser auf das Winterwetter vorbereitet sind. Aktuell gilt es, früh im Herbst die Gartenvögel an ihre Winterfutterplätze zu gewöhnen. Damit sie diese, wenn es darauf ankommt, auch finden.« Dabei sei Zuverlässigkeit ange- einer erfolgreichen Wildvogelfütterung nach Arten unterschieden werden muss. Denn nicht jede Futtermischung ist für die hungrigen Piepmätze gleichermaßen gut: Fettfutter ist eine energiereiche Mischung aus großen, weichen, von naturbelassenem Fett ummantelten Haferflocken, ungeschwefelten Sultaninen, Erdnüssen und Mineralien – gut für die Weichund Beerenfresser. Mischfutter enthält zusätzlich gestreifte (nicht etwa minderwertige weiße!) Sonnenblumenkerne. Futterauswahl – passend zu den Vogelarten im Garten Gourmetknödel sind in ihrer Zusammensetzung speziell auf die Ernährungsbedürfnisse von Meisen abgestimmt. Foto: GPP/Welzhofer. fütterung als ergänzendes Futter an – ihr natürlicher Jagdtrieb wird dadurch nicht außer Kraft gesetzt. Wild- und Gartenvögel jetzt im Herbst mit Beifutter zu versorgen, das ihren natürlichen Speiseplan ergänzt, ist wichtig: Zum einen kräftigt es die Zugvögel für ihren langen, zehrenden Flug in den Süden. Zum anderen stärkt es die Standvö- sagt, denn auch die Vögel sind Gewohnheitstiere, die sich auf ihre Futterstellen verlassen. Bleiben sie leer, entstehen Versorgungslücken. Schaut man in die Regale von Gartencentern und Zoofachhandlungen, fällt auf, dass das Futterangebot für Wildvögel sich seit einigen Jahren stark ausgeweitet hat. Dies folgt der Erkenntnis, dass bei In dieser Rezeptur finden Weich-, Beeren- und Körnerfresser das Passende. »Ich unterscheide immer zwischen Billigmischungen und guten Mischungen«, sagt die Vogelfütterungsexpertin. »Billigmischungen werden über den Preis verkauft, was drin ist, muss billig sein. Gut sind Futtermischungen für Gartenvögel dann, wenn sie das enthalten, was die Tiere benötigen, was sie überhaupt aufnehmen können und was ihnen gut bekommt. Anders macht die Vogelfütterung gar keinen Sinn. Am Futterplatz liegen gebliebenes Futter ist unnütz.« Billigrezepturen, erläutert Welzhofer, enthielten oft Feinsaaten und ganze Getreidekörner. Das Gros der Feinsaatenfresser aber sind Zugvögel, und die spielen am Winterfutterplatz praktisch keine Rolle. Getreidekörner sind nichts für Singvögel, sondern etwas für z.B. Tauben und Fasane. Futterplätze – zwischen Vogelhäuschen und Snackbar Vögel wollen von Rivalen ungestört picken und schätzen kurze Fluchtwege. Daher sind Futterplätze in schneller Reichweite von schützenden Gartengehölzen passend platziert, aber in jedem Fall sicher vor Katzen. Um Rangeleien mit Rivalen zu vermeiden, aber auch um einen einzelnen Futterplatz nicht übervölkern zu lassen, sind in großen Gärten zwei Futterplätze besser als einer. Schon bald werden sich dann Vögel auf »ihren« Platz konzentrieren. Meist bleiben dann jeweils die Körner-, Weich- und Beerenfresser weitgehend unter sich, weil das Futterangebot auf sie abgestimmt ist. Die Fütterungssituation wird entspannt, wenn man den Vögeln zum ausgestreuten Nahrungsangebot im Vogelhäuschen sogenannte Snacks ins Geäst hängt: Vogelschmäuse, Knödel- und Erdnussspender. Snacks als alleinige Fütterungslösung sind speziell für Balkon und Terrasse praktisch. Wer den Flattermännern schalenloses Futter anbietet, hat immer einen sauberen Futterplatz. Bäume im Winter beschneiden Winteröffnungszeiten von 2. Januar bis 28. Februar 2015 Mo - Sa 8-13 Uhr • nachmittags geschlossen Heikendorf • Korügen 7 Tel. (0431) 24 13 02 oder Tel. (0431) 24 26 03 txn - Wer sich kräftige Obstbäume und eine reichhaltige Ernte wünscht, sollte spätestens Ende März mit dem Beschneiden der Gehölze fertig sein. Ein Winterschnitt stärkt das Holz und regt das Wachstum an – ein Sommerschnitt hingegen bremst das Wachstum. Ein sonniger, trockener und frostfreier Tag eignet sich am besten zum Beschneiden. Damit der Baum genug Zeit hat, um sich zu erholen, sollten früh austreibende Gehölze zuerst beschnitten werden. Wird die Rinde versehentlich verletzt, steigt die Gefahr eines Pilzbefalls. Daher die Äste stets einen halben Zentimeter vor dem Stamm absägen. Zum Beschneiden der Baumkronen empfiehlt sich ein Hochentaster mit Benzinmotor wie der Stihl HT 56 C. Mit ihm lassen sich vom Boden aus Äste in bis zu vier Metern Höhe sauber und baumschonend kappen. Nach getaner Arbeit wird der Schaft einfach in zwei Hälften geteilt, damit das Gerät platzsparend verstaut werden kann. Gartengestaltung Björn Lenschau schwichtenberg.gala@gmail.com • Pflaster- und Natursteinarbeiten • Privatgartenbetreuung • Baum- und Gehölzpflege Hausund Grundstücksservice Dirk Gotsch auf dem Ostufer und in der Probstei G ar te np fl eg e • H au sm ei st er se r vi ce Langensoll 35 • 24235 Laboe Tel. 0 43 43/70 42 01 71/9391574 schwichtenberg.gala@gmail.com Seite 12 Ein Rückschnitt der Äste im Winter bereitet Obstbäume für ertragreiches Wachstum in der kommenden Saison vor. Foto: Stihl/txn Grotenhof 5 24217 Fiefbergen Tel. 04344/810 70 66 Fax 04344/810 70 67 Förde Kurier 1/2015