Die „ Moderne Kunst”
Helmut Schmidts Mahnung
Kritik an MERKWÜRDIGKEITEN
Die „ Moderne Kunst”
Ephraim Kishon( 1924 – 2005): „ Die moderne Kunst ist ein Welt- Bluff, die größte Betrügerei, die es je gab. Ein Jahrhundert lang dauert es schon und niemand sagt ein Wort – wagt ein Wort zu sagen –‚ weil der ist sofort von der Kunstmafia in den Massen- medien erledigt. Ich habe den Drang gefühlt, die Wahrheit zu sagen, einfach die Wahrheit: Nicht beinahe die Wahrheit, sondern die volle Wahrheit. Und weil ich selbst Kunsthistoriker bin, habe ich es nicht nur sarkastisch gemeint, sondern als Fachmann.
Moderne Kunst ist ein Bluff, unerträgliche Gaunerei und Betrügerei, und es ist mir unverständlich, wie es die Menschheit duldet. Diese Schrott-Ausstellungen, diese miese Malerei, diese Schmiererei, das ist unverständlich für mich. Ich fühle mich manchmal, daß ich in einem Irrenhaus lebe. Meine Generation ist aufgewachsen in einer ästhetischen Welt, es war die schöne Kunst. Deswegen möchten wir es nicht ertragen, dass die Schönheit boykottiert wird. In der heutigen Kunst sind Hässlichkeit, Unver- ständlichkeit und Anomalien geschätzt und geduldet. Heutzutage kann – zum Beispiel in Düsseldorf, einer der größten Ausstel- lungen der Welt – ein normaler Maler nicht teilnehmen, er wird hinausgeworfen und verjagt. Es gelten nur Schrott und ekelhafte Schmiererei. Ich muss sagen, wenn man dort spaziert, und es sich anschaut, hat man das Gefühl: Entweder bin ich nicht normal, oder die Welt. Über alles macht man Umfragen, aber über die moderne Kunst wird nie eine Umfrage gemacht, weil sie wissen die Antwort: 99 Prozent: ‚ Es ekelt mich, hässlich und so weiter’. Also fragt man nicht. Alle Museen, alle Galerien und Privathäuser sind voll mit diesem modernen Schrott – aber im Wert von Milliarden Dollar. Also sind sie nicht bereit zuzugeben: Ich habe mein Museum gefüllt mit Schrott. Sie müssen sagen: Nein, das ist die größte Kunst. Sie müssen kämpfen dafür. Deswegen: Ich bin ein Todfeind von dieser Kunst.”
Merkwürdig! Kishon getraute sich seine „ unkorrekte” Meinung zu sagen!
Ephraim Kishon geboren als Ferenc Hoffmann(* 23. August 1924 in Budapest, Ungarn; † 29. Januar 2005 in Meistersrüte, Appenzell Innerrhoden, Schweiz) war ein israelischer Satiriker ungarischer Herkunft. Er gilt im deutschsprachigen Raum als einer der erfolgreichsten Satiriker des 20. Jahrhunderts.
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Helmut Schmidts Mahnung
Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt( 96) sagte in einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Focus kurz vor seinem Tode:
„ Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden. Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schaffte nur ein zusätzliches dickes Problem.”
Er kritisierte die Politik der letzten 15 Jahre: „ Wir sind nicht in der Lage gewesen, alle diese Menschen wirklich zu integrieren. Sieben Millionen Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte Entwicklung, für die die Politik verantwortlich ist.”
Merkwürdig, man lobt Schmidt, vergisst jedoch seine mahnenden Worte!
Kritik an MERKWÜRDIGKEITEN
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Noch im Juni erreichte unseren Verein( die JBG) ein „ böser” Brief aus Deutschland. Absender: Weltdachverband der Donau- schwaben e. V. – Geschäftsf. Vizepräsident Josef Jerger. Betreff: Veröffentlichung im Sonntagsblatt Folge 1 / 2016.
Auszüge aus dem Brief: … im oben angeführter Folge des Sonntagsblatt wurde ohne Angabe des Verfassers der Beitrag „ Traurig aber wahr” veröffentlicht.
In diesem Beitrag wird dem Weltdachverband der Donau- schwaben e. V. vorgeworfen, er würde nichts zum Erhalt der deutschen Sprache in Ungarn unternehmen. Für mich eine populistische Unterstellung und Stimmungsmache des Verfassers … Stimmungsmache von einer Person, die eigentlich wissen sollte was in punkto deutscher Kultur und Sprache in Ungarn möglich ist und auch tatsächlich geschieht … Anscheinend ist der Verfasser von „ Traurig aber wahr” nicht informiert oder er hat es als einfacher erachtet von eigener Untätigkeit mit dem Finger auf andere zu zeigen. Ein mehr als schlechter Stil, zumal man es vorzieht anonym zu bleiben. Zum Schluss noch eines: Bereits in den 80-Jahren des vorigen Jahrhundert und auch danach sind immer wieder Schulbücher von den Donauschwaben nach Ungarn geliefert worden. Damals war der Weltdachverband nicht so aktiv wie heute und für die Liefe- rungen, der zum Teil bestellten Bücher, brauchte man noch eine Genehmigung …”
Ja, lieber Herr Jerger, da wurde ich ja schön heruntergemacht. Aber warum?
Gehen wir der Reihe nach: ohne Angabe des Verfassers – sagen Sie. Nun, bitte das Sonntagsblatt 1 / 2016 hervornehmen und auf Seite 9 können Sie lesen: MERKWÜRDIGKEITEN von Georg Krix. „ Traurig aber wahr” auf Seite 10 ist eine dieser Merkwürdig- keiten. Damit ist also Ihr Vorwurf ‚ anonym zu bleiben’ hinfällig, eigentlich eine Beleidigung. Populistische Unterstellung? Keinesfalls Unterstellung! – und „ populistisch? – wieso? Da haben Sie diesen modernen Begriff unseren heutigen Medien entnommen, nach welchen alle, die die Wahrheit sich zu sagen getrauen, Populisten sind. Da kann ich mich ja noch beehrt fühlen. Und weil die geschilderte Lage der Wahrheit entspricht, so ist das keine Stimmungsmache! Bleibt noch der Vorwurf mit den Schul- büchern. Wirklich. Einst wurden viele deutsche Schulbücher nach Ungarn gebracht. Ich selber, d. h. unser Verein hat mehr als tausend Stück Bücher und Hefte von der Bayrischen Landes- regierung erhalten, organisiert und überbracht von den Donau- schwaben in Bayern, persönlich von Landsmann Georg Heitz aus München. Sinn und Zweck waren gut gemeint, der Erfolg bedauerlicherweise sehr schwach. Aber das gehört auf ein anderes Blatt Papier. Ebenso auch das Thema bezüglich Wirken / Aktivität des Weltdachverbandes von damals und heute. Wahr ist – leider – immerhin: Die deutsche Sprache als Muttersprache stirbt in Ungarn aus. Doch ‚ damals’ waren beim Welttreffen der Donauschwaben in Cleveland( 1994) und Budapest( 1995 – von mir mit Verein und Verband organisiert) noch tausende Landsleute mit Begeisterung zugegen. Und heute? Ja, Gesang und Tanz auf der Bühne ist auch schön. Aber nur ein Schein ohne Sein. Ich selber war viele Jahre beim Weltdachverband mit dabei – ich weiß wovon ich rede. Ja, man darf / soll auch kritisieren und debattieren, aber doch nicht so gehässig. Dieser „ Briefwechsel” ist somit auch eine Merkwürdigkeit.
Nicht wenig schmeichelhaft
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Besuch aus Ungarn in Kaschau – Vom 7. bis 10. Juli 2016 weilten in Kosice / Kaschau die Mitglieder des Heimatvereins in Schaumar, die aus Ungarn kommen. Sie sind Vertreter einer schwäbischen Minderheit in Ungarn.
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