Leerstandbelebung in Liechtenstein
„ Zwischennutzungen leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung . Sie fördern die Kreativ- und Immobilienwirtschaft und tragen zur kulturellen und sozialen Vielfalt bei . Zwischennutzungen können bei staatlichen Aufgaben berücksichtigt und z . B . bei Arealtransformationen und während einer begrenzten Zeit unterstützt werden .“ 12 ( Stadt Basel )
Gastronomische und kulturelle Projekte in formals leerstehenden Bauten und Brachen sind insbesondere bekannt aus dem städtischen Kontext . Jedoch haben sich solche Konzepte aus Berlin , Hamburg , Basel und Zürich auch in periphere Gegenden verschlagen . Auch in Liechtenstein sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten vermehrt Projekte entstanden , die leerstehende Räumlichkeiten zu Treffpunkten , oft mit kulturellem Programm , verwandelt haben .
Salon Liz Es scheint , als ob das Künstlerkollektiv „ Salon Liz “ rund um Anna Hilti , Stefanie Thöny und Anita Zumbühl , im 2009 mit ihrem Projekt „ Love Hotel “ eine neue Ära in die Kulturlandschaft Liechtensteins eingeläutet hatte . Das kurz vor einer umfangreichen Sanierung gestandene Haus im Mitteldorf in Vaduz , wurde von Kunst und Kulturschaffenden bespielt und für einige Wochen mit diversem Programm , der Öffentlichkeit zugänglich gemacht .