Permanentes Provisorium 200120-Bachelorthesis Simon Egger | Page 42

Werkraum Warteck PP
Das permanente Provisorium
Die Abkürzung „ pp “ steht für „ permanentes Provisorium “ und soll den stetigen Wandel und die Flexibilität des Projektes hervorheben und Zeigen dass eine Offenheit für Neuerungen und Anpassungen da ist , wenn sich Umstände und Bedürfnisse verändern . Der Kulturraum Warteck pp beherbergt heute eine Vielzahl von unterschiedlichsten Nutzungen . Von einem Club im ehemaligen Sudhaus über Ateliers , Werkstätten , Wohnungen und Unterkünfte , bis hin zur Bar auf dem Malzsilo . Alles begann mit 55 überzeugten Individuen , welche die kaum nutzbare , ehemalie Brauerei 1993 bezogen und umfunktionierten . Es folgte ein Umbau . Das Gebäude und seine Nutzer waren in stetigem Wandel . Die markante , pastellgrüne Erschliessungstreppe entstand 2014 im Rahmen eines Umbaus zur Nutzbarmachung weiterer Räumlichkeiten . Sie hat das Gebäude neu geprägt und zu einem der meist fotografiertesten Spots von Basel gemacht .
Werdegang
Im Jahr 1993 wurde die seit drei Jahren leerstehende Brauerei Warteck in Basel von einem Zusammenschluss von 55 engagierten Akteur * Innen - Beteiligte und Sympathisant * Innen des damaligen „ Werkraum Schlotterbeck “ als „ Gründungsverein der Betreiberorganisation Warteck “ erstmals bezogen . Es wurde ein „(..) Bau- und Koordinationsbüro eingerichtet , um Grundlagen für die Nutzung und den bevorstehenden Umbau zu schaffen . Zu diesem Zeitpunkt liessen höchstens ein Drittel der Räume eine vorläufige Nutzung zu . Das Gebäude musste zuerst gereinigt und gesichert werden . Bodenlöcher , Betonsockel , Brandspuren und eine Hundertschaft von Tauben beherrschten das Bild .“ 2 ( Werkraum Warteck PP ) Im selben Jahr wurde durch den Volksentscheid , den Erhalt des alten Brauereigebäudes gesichert , die Stiftung Warteckhof kümmert sich um die Zielsetzung , dem Gebäude einen kulturellen und gemeinnützigen Nutzen zuzuführen .