Festschrift Jubiläum 25 Jahre | Page 7

7 Waldorfpädagogik – Bewährte Qualität auf der Alb und weltweit W as ist das Besondere an unserer Waldorfschule? Für manche ist es vielleicht das weitläufige Gelände einer Landschule auf der Schwäbischen Alb, oder die farbenfrohen Holzgebäude mit den freundlichen Klassenräumen, die Wärme und Geborgenheit ausstrahlen für alle, die hier lernen, leben und arbeiten. Oder ist es der Martini-Markt, der jedes Jahr hunderte von Menschen zum Staunen, Erleben und Einkaufen einlädt? Das eigentlich Außergewöhnliche, warum diese Schule seit nunmehr 25 Jahren unter teilweise unwirtlichen Bedingungen auf der rauen Alb wachsen und gedeihen konnte, ist jedoch das pädagogische Konzept und dessen erfolgreiche Umsetzung, das sich seit der Einschulung unserer ersten Klasse für viele Schülergenerationen bewährt hat. Es sind die pädagogischen Grundsätze, die für Waldorfschulen schon seit der Gründung der ersten Waldorfschule im Jahre 1919 selbstverständlich sind: Gemeinsamer Unterricht für Jungen und Mädchen in allen Fächern, Gesamtschule von Klasse 1 bis 12, Verzicht auf Sitzen bleiben, künstlerische Gestaltung des Unterrichts, ausführliche Textzeugnisse, zwei Fremdsprachen ab der ersten Klasse, das Unterrichten in Form von Epochen, die enge Verbindung von schulischer und beruflicher Bildung, und die pädagogische und organisatorische Selbstverwaltung einer Schule in freier Trägerschaft. Die Waldorfpädagogik will die kreativen Kräfte der Schüler von Grund auf entfalten. Anstatt mit vorwiegend vorgegebenen Formen zu arbeiten, die nur Lücken zum A