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Waldorfpädagogik
– Bewährte Qualität auf der Alb
und weltweit
W
as ist das Besondere an unserer Waldorfschule?
Für manche ist es vielleicht das weitläufige
Gelände einer Landschule auf der Schwäbischen Alb,
oder die farbenfrohen Holzgebäude mit den freundlichen
Klassenräumen, die Wärme und Geborgenheit ausstrahlen
für alle, die hier lernen, leben und arbeiten. Oder ist es der
Martini-Markt, der jedes Jahr hunderte von Menschen zum
Staunen, Erleben und Einkaufen einlädt?
Das eigentlich Außergewöhnliche, warum diese Schule seit
nunmehr 25 Jahren unter teilweise unwirtlichen Bedingungen auf der rauen Alb wachsen und gedeihen konnte, ist
jedoch das pädagogische Konzept und dessen erfolgreiche
Umsetzung, das sich seit der Einschulung unserer ersten
Klasse für viele Schülergenerationen bewährt hat. Es sind
die pädagogischen Grundsätze, die für Waldorfschulen
schon seit der Gründung der ersten Waldorfschule im Jahre
1919 selbstverständlich sind: Gemeinsamer Unterricht für
Jungen und Mädchen in allen Fächern, Gesamtschule von
Klasse 1 bis 12, Verzicht auf Sitzen bleiben, künstlerische
Gestaltung des Unterrichts, ausführliche Textzeugnisse,
zwei Fremdsprachen ab der ersten Klasse, das Unterrichten
in Form von Epochen, die enge Verbindung von schulischer und beruflicher Bildung, und die pädagogische und
organisatorische Selbstverwaltung einer Schule in freier
Trägerschaft.
Die Waldorfpädagogik will die kreativen Kräfte der Schüler
von Grund auf entfalten. Anstatt mit vorwiegend vorgegebenen Formen zu arbeiten, die nur Lücken zum A