EU Living Magazine v6 German - Page 6

BESCHAFFUNGSGESCHICHTE Eingebettet entlang eines Flusses in der nepalesischen Tiefebene liegt die kleine Agrargemeinde Sangrampur. Vom Fluss aus erstrecken sich rasterartig riesige staubige Kurkumafelder. Viele der lokalen Bauern bauen hier das goldene Gewürz an und bereiten es für den Markt vor. Sie sind für alle Zeit durch das unverkennbare Zeichen ihres Produkts geprägt – ihre gelbgoldenen Handflächen. 6 LIVING MAGAZINE EUROPA Erloschene Träume und schwierige Jahre Anders als Kurkumabauern in anderen Teilen der Welt müssen die Bauern in Sangrampur unzählige Stunden in die Vorbereitung ihrer Ernte für den Verkauf investieren. Die aktuellen Anforderungen des Marktes machen es notwendig, dass die Bauern nicht nur Kurkumawurzeln anbauen und ernten, sondern auch die tief pigmentierten Knollen reinigen, kochen und verarbeiten – und das alles lange vor einem eventuellen Verkauf. Selbst nach einer erfolgreichen Ernte sind diese Kleinbauern häufig einer Marktinstabilität ausgesetzt. Allzu oft erhalten sie für ihre Kurkuma, in der so viel Arbeit steckt, deutlich weniger Geld als sie wert ist. Ramekwal Saha ist einer dieser Bauern mit den goldenen Händen, welche in Sangrampurdar gegen die wirtschaftlich schwierigen Bedingungen ankämpfen. Lange Zeit träumten er und seine Frau davon, dass ihr kleiner Betrieb ihnen genug finanzielle Sicherheit bringen würde, um ihre Kinder zur Schule schicken zu können. Voller Optimismus säte Ramekwal irgendwann seine ersten Kurkumapflanzen auf einer kleinen, steinigen Parzelle, die sein Nachbar ihm zur Nutzung überlassen hatte, und nach unzähligen ertraglosen Ernten erzielte er irgendwann im Durchschnitt tatsächlich Ernten von über einer Tonne. Angesichts der erdrückenden Situation auf dem Gewürzmarkt reichte jedoch selbst dieser Erfolg nicht annähernd für einen Schulbesuch von Ramekwals acht Kindern aus. Die Sahas waren gefangen in einem Dilemma, verursacht durch ein aussichtsloses Handelsklima. Nicht mehr allein Wie so viele andere Kleinbauern in seiner Region brauchte Ramekwal einen Verbündeten, um sich gegen diese Situation wehren zu können. Und dieser Verbündete kam in Form einer dōTERRA Cō-Impact Sourcing ™ Partnerschaft. Als dōTERRA ihm eine faire Alternative zu dem derzeitigen, hoffnungslosen System anbot, war Ramekwal bereit, mit vereinten Kräften für die gute Sache zu kämpfen.