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entdeckt, ist sie meist beim nächsten Schnorchelgang ganz in der Nähe oder sogar an der gleichen Stelle wiederzufinden. Sie lieben ihre ausgesuchten Plätze und ziehen nicht wild in der Gegend herum. So manche hat deshalb bereits bei Tauchern einen Namen. Mein Lieblingsschilderich heißt TT, der Turbo- Toni im Ortasee nähe Pettenasco. Sie ist ein Er, zu erkennen am längeren und dickeren Schwanz, den längeren Vorderkrallen und an seiner kleineren Größe. Schildegards messen etliche Zentimeter mehr.
Und was steht auf deren Speiseplan? Wählerisch sind sie nicht, sie sind eigentlich Allesfresser, wobei sich ihre Vorlieben ändern. Jungtiere verputzen alles, was auf dem Seeboden fleucht und kreucht, angefangen von Würmern, Schnecken, Krebse, kleine Fische oder Wasserinsekten. Mit zunehmendem Alter werden sie zusätzlich Vegetarier und fressen Wasserpflanzen, Algen oder auch mal Blätter und werden zu den Saubermachern der Gewässer, denn sie vertilgen auch tote Fische und Aas.
Im Freiburger Flückigersee gibt’ s Dutzende Schmuckschildkröten
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