divingEurope 4|2026 | Nr. 48 | Page 69

divingEurope ßeren Artgenossen, die es an die Uferfelsen verschlägt, in Acht nehmen muss.
Seepferdchen haben( wie etliche andere Arten) die Überlebenstaktik der rauen Menge. Wenn am Hausriff von Giglio eines zu sehen ist, ist das im Durchschnitt eines von 1000, das überlebt hat. Von April bis November laichen die Tiere mehrfach. Also genau in der besten Zeit fürs Tauchen im Mittelmeer. Die ersten Seepferdchen sind schon in einem Meter Wassertiefe zu sehen. Natürlich gehört eine Riesenportion Glück dazu, den Laichvorgang zu beobachten. Aber wenn es soweit ist, entlässt das Männchen den Nachwuchs in der Nacht aus seiner Bauchtasche. Beim Nachttauchen also ruhig mal die Augen aufhalten.
Einer der ganz großen Vorteile des Hausriffs von Giglio Campese ist, dass es flach strömungsfrei, und für jeden Taucher geeignet ist – und dort( fast) zu jeder Zeit getaucht werden kann.
Keine alltägliche Begegnung am Hausriff, aber ein kleiner Barrakudaschwarm über den Seegraswiesen ist auch nicht ausgeschlossen. In der Dämmerung jagen die Räuber in Ufernähe
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