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Tipps für die Zeit an Land
Bootsrundfahrten um die Insel belaufen sich auf rund 40 Kilometer. Es gibt Angebote mit Verpflegung und Badestopps. Solche Touren dauern zwischen vier und sechs Stunden. Beim Auslaufen sind zuerst die Faraglioni della Madonna zu sehen. Weiter geht es entlang der Küste am Scoglio Rosso vorbei. Etwas später kommen hinter dem Scoglio del Caciocavallo mit dem Strand von Santa Maria und die sogenannten Grotten von Pilatus, einer weitläufigen Anlage aus römischer Zeit, in Sicht. Hier züchteten die Römer Muränen. Der unterirdische und teils unter Wasser liegende
Komplex ist mit einer darüber liegenden Villa verbunden, die der kaiserlichen Familie des Augustus gehörte.
Auch ohne Bootstour gibt es reichlich zu sehen. Der Hafen von Ponza ist ein Feuerwerk aus Farben und Geschichte und zugleich der Mittelpunkt des Insellebens. Der zur Verteidigung des Hafens erbaute Torre dei Borboni dient als Bastion für die Häuser, die sich rund um den Hafen hinunterziehen und ihn wie ein Amphitheater in zarten Pastellfarben umschließen – das Ensemble wirkt wie ein lebendiges Gemälde.
In den Becken der sogenannten Grotten des Pilatus wurden zu römischer Zeit Muränen gehalten
Das Meer um die Insel, die dem Pontinischen Archipel seinen Namen gab, ist glasklar
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